Zwei Hände falten in Origami-Technik einen Kranich aus Papier. Foto: Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild

Köln (dpa/lnw) – Sonderführungen, Lesungen oder Spiele für Kinder – in vielen Museen gibt es am Sonntag (19. Mai) ein besonderes Programm. Am «Internationalen Museumstag» beteiligen sich in Nordrhein-Westfalen rund 200 Häuser mit 500 Aktionen, wie aus einer Übersicht des Deutschen Museumsbunds hervorgeht. In vielen Museen ist an diesem Tag der Eintritt frei.

Die Kölner Museen setzen am Sonntag einen Schwerpunkt auf inklusive und fremdsprachige Angebote. Im Museum für Angewandte Kunst (MAKK) zum Beispiel gibt es für Menschen mit Sehbehinderung eine Führung mit Tastobjekten zum Thema «Bauhaus zum Begreifen». Eine Theaterperformance im Rautenstrauch-Joest-Museum dramatisiert die Erfahrungen von Flüchtlingen aus der Ukraine und anderen Teilen der Welt.

Das Düsseldorfer Heinrich-Heine-Institut lädt zu einem Yoga-Kurs ein. Kinder können im Halterner Römermuseum Knochen-Kunstwerke erschaffen und im Siegfried-Museum Xanten auf Räuberjagd gehen. Das Adenauerhaus in Bad Honnef feiert das Jubiläum «75 Jahre Grundgesetz» und organisiert dazu ein buntes Familienfest mit Spielen und Bastelaktionen.

Im Oberschlesischen Landesmuseum Ratingen gibt es einen kreativen Schreib-Workshop. Im Kreis-Museum Zons können Besucher Origami falten oder Kreisel gestalten. Im LVR-Kulturhaus Landsynagoge Rödingen lernen Interessierte ihren Namen auf Hebräisch zu schreiben. Wer am Museumstag lieber zu Hause bleiben möchte, kann auch an digitalen Angeboten teilnehmen.