Eine Wahlbenachrichtigung für die Wahl zum Europäischen Parlament steckt in einem Briefumschlag. Foto: Sebastian Gollnow/dpa

Dresden/Düsseldorf (dpa) – Die Stadt Dresden ruft 320 Europawahl-Stimmzettel zurück. Der Grund: Sie sind für Nordrhein-Westfalen bestimmt, wie die Stadt am Mittwoch mitteilte. Die Betroffenen werden über den Fehler per Post informiert. Insgesamt hätten mehr als 120.000 Wahlberechtigte in der sächsischen Landeshauptstadt bereits Briefwahlunterlagen erhalten.

Der Fehler mit den Wahlunterlagen aus NRW sei in dieser Woche aufgefallen, nachdem sich drei Wahlberechtigte gemeldet hätten. Eine Fehleranalyse habe ergeben, das in 320 Fällen möglicherweise falsche Stimmzettel für die Europawahl in den Briefwahlversand gegangen sein könnten, so die Stadt.

Der Dienstleister, der die Wahlscheine im Auftrag der Stadt drucke und mit den Stimmzetteln versandfertig mache, sei vom Druckdienstleister des Freistaates mit einer falschen Charge Europawahl-Stimmzettel beliefert worden.

Bei der Europawahl am 9. Juni sind in Dresden insgesamt 430.000 Menschen wahlberechtigt.