Rot-weißes Flatterband der Polizei ist an einem Tatort zu sehen. Foto: Julian Rettig/dpa

Ennepetal (dpa/lnw) – Bei den Ermittlungen zu einer getöteten Frau in Ennepetal bei Hagen hat auch die öffentliche Fotofahndung bislang keine entscheidenden Hinweise gebracht. Nach wie vor sei unklar, wer die tote Frau überhaupt sei, sagte eine Polizeisprecherin am Freitag. «Wir warten immer noch händeringend auf jemanden, der sagt: Ich habe sie erkannt.»

Die Fahnder hatten am Mittwoch ein Bild der Toten veröffentlicht und auf Hinweise gehofft. Auf der Fahndungsseite der Polizei Nordrhein-Westfalen wurde außerdem ein leicht verfremdetes Foto der linken Hand der Unbekannten veröffentlicht. Als besonderes Merkmal weist sie auffällige Deformierungen an zwei Fingernägeln auf, die sie schon zu Lebzeiten gehabt haben muss.

Die Polizei geht davon aus, dass die etwa 40 Jahre alte Frau einem Gewaltverbrechen zum Opfer fiel. Entsprechende Hinweise darauf hatte es bei der Obduktion der Leiche gegeben. Sie war von einer Spaziergängerin am Sonntag an einem Waldweg in Ennepetal bei Hagen gefunden worden. Weitere Einzelheiten zur Todesursache oder zum möglichen Hergang der Tat nennt die Polizei aus ermittlungstaktischen Gründen bislang nicht.