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«Abitur» steht auf einer Tafel im Klassenzimmer eines Gymnasiums. Foto: Sina Schuldt/dpa/Symbolbild

Düsseldorf (dpa/lnw) – In Nordrhein-Westfalen haben viele Menschen mit Schulabschluss ein Abitur in der Tasche. Wie das Statistische Landesamt am Freitag mitteilte, besaßen 2022 in der Gruppe der Menschen, die einen Schulabschluss vorzuweisen hatten, die meisten die Hochschul- oder Fachhochschulreife (45,2 Prozent). Etwa ein Viertel (24,9 Prozent) hätten einen Realschul- oder einen gleichwertigen Abschluss besessen, 29,9 Prozent einen Hauptschulabschluss.

«Jüngere Altersjahrgänge verlassen die Schule häufiger mit höheren Abschlüssen als dies bei den Älteren der Fall gewesen ist», analysierten die Statistiker. Nahezu zwei Drittel (64,2 Prozent) der 25-34-Jährigen mit Schulabschluss hätten auf eine (Fach-)Hochschulreife im Lebenslauf verweisen können. In der Altersgruppe ab 65 Jahren sei es weniger als ein Viertel (24,3 Prozent) gewesen. «Bei den ab 65-Jährigen war der Hauptschulabschluss mit 56,8 Prozent der häufigste Abschluss», hieß es.