Silhouetten mit Schirmen und Vögel bei Dämmerung.
Passanten gehen mit Regenschirmen in Köln durch die Stadt. Foto: Oliver Berg/dpa

Offenbach (dpa/lnw) – Narrenkappen festhalten: Es stürmt in Nordrhein-Westfalen. Im Laufe des Dienstags können sich verbreitet starke bis stürmische Böen mit Geschwindigkeiten zwischen 55 und 70 Kilometern pro Stunde entwickeln, im Hochsauerland und am Nordrand der Eifel mit bis zu 80 Kilometern pro Stunde. Darauf weist der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Dienstagmorgen hin.

Der Himmel ist bedeckt, gebietsweise regnet es leicht. Die Höchstwerte erreichen neun bis 13 Grad, im Hochsauerland sind nur rund fünf Grad möglich.

Dauerregen im Bergland

In der Nacht zum Mittwoch droht in Staulagen des Berglandes anhaltender ergiebiger Dauerregen. Er soll bis Freitagnacht anhalten. Der DWD erwartet 40 bis 70 Liter Regenwasser pro Quadratmeter innerhalb von 48 Stunden.

Im übrigen NRW ist es in der Nacht ebenfalls regnerisch, die erst noch starken bis stürmischen Böen nehmen im Verlauf ab. Die Temperaturen sinken auf vier bis zehn Grad.

Auch am Mittwoch wird es zeitweise stark windig und regnerisch sein. Örtlich kann der Regen in nassen Schneefall übergehen. Im Norden NRWs sind bis zu sieben Grad möglich, im Süden 11 Grad. Nachts sinken die Temperaturen auf fünf Grad in der Kölner Bucht. Leichter Frost mit minus ein Grad ist im Hochsauerland bis rüber ins Weserbergland möglich sowie, wenn im Norden der Himmel aufklart. Glätte ist laut DWD dann nicht ausgeschlossen.

Die Prognose für Weiberfastnacht

Der Blick auf die ersten Tage des Karnevalshöhepunkts: An Weiberfastnacht wird es teils anhaltend und stark regnen. Starker Wind ist möglich. Im Norden NRWs werden bis zu vier Grad erwartet, im höheren Bergland um die fünf Grad, im Rheinland bis zu elf Grad.

Auch am Freitag soll es zeitweise Regenschauer geben, aber es wird wärmer. Die Meteorologen erwarten elf bis 15 Grad.