Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Hendrik Wüst steht vor einem Eurofighter. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa

Nörvenich (dpa) – Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) hat für die Bundeswehr mehr Geld gefordert, um den Frieden in Freiheit verteidigen zu können. «Die Zeitenwende muss in den Köpfen ankommen, muss dann aber auch einfließen in politische Entscheidungen, diese Bundeswehr, auch diese Luftwaffe, so auszustatten, dass sie ihren Bündnisverpflichtungen und ihren Auftrag zur Landesverteidigung für uns alle wahrnehmen kann», sagte Wüst am Mittwoch am Fliegerhorst Nörvenich.


Dort verabschiedete er Eurofighter-Besatzungen, die an einer Übung in Alaska teilnehmen. Die Pilotinnen und Piloten des Taktischen Luftwaffengeschwaders 31 «Boelcke» sollen am Donnerstag zu der Übung «Pacific Skies 24» aufbrechen, wie die Staatskanzlei mitteilte. Der Fliegerhorst Nörvenich ist eines von vier Eurofighter-Geschwadern in Deutschland mit insgesamt rund 900 Soldatinnen und Soldaten.

An «Pacific Skies 24» beteiligen sich neben der deutschen auch die französische und die spanische Luftwaffe. Die mehrwöchige Übung besteht nach Angaben der Bundeswehr aus fünf Teilen an fünf verschiedenen Orten der Welt und startet in Alaska. Gemeinsam mit den USA üben die Beteiligten dort Luftkriegsoperationen nach NATO-Standards.