Haus Stemberg unter den Top-Restaurants in Deutschland laut Bestenliste des „Feinschmeckers“

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Walter und Sascha Stemberg freuen sich erneut über eine hohe Auszeichnung: Die Juroren des
Walter und Sascha Stemberg freuen sich erneut über eine hohe Auszeichnung: Die Juroren des "Feinschmeckers" sehen das Haus Stemberg unter den 500 Top-Restaurants in Deutschland. Foto: Stemberg/Marcus Scheuermann

Velbert. Das Gourmet-Magazin „Der Feinschmecker“ hat in seiner jüngst erschienen Sonderausgabe die 500 besten Restaurants Deutschlands ausgewählt. Hier hat sich auch das Haus Stemberg platziert: Mit 3,5 von fünf möglichen Punkten sogar im oberen Drittel der am besten getesteten Restaurants in Deutschland.

„Gasthausklassiker und Gourmetküche rangieren hier auf Augenhöhe“, schreiben die Gastro-Tester vom „Feinschmecker“ über Sascha Stembergs Küchenstil und nennen auch Beispiele: „Wunderbare Blutwurst nach altem Hausrezept mit Sauté von Elstar, kleinen Kartoffeln, Röstzwiebeln und Schmorjus oder Kabeljau ‚Finkenwerder Art‘ mit Krabben, Salzzitrone, Champignonsud und Petersilienöl.“ Alles sei handwerklich exzellent und geschmacklich erstklassig bis hin zum Abschluss mit „Omas Schokopudding“ – mit Schokolade „Grand Cru Virunga 70 %“ aus dem Kongo, Kakaosand und Vanilleeis. „Souveräne Empathie und erstklassige Stimmung mit dem Gast im Mittelpunkt – das absolute Wohlfühlerlebnis!“, ziehen die Tester vom „Feinschmecker“ ein durchweg positives Fazit über ihren Besuch im Haus Stemberg.

„Das zu lesen tut uns natürlich gut, besonders in dieser schwierigen Zeit“, sagt Gastronom Walter Stemberg zu der erneuten Auszeichnung. „Wir geben hier jeden Tag Vollgas und wollen für unsere Gäste da sein, auch wenn keiner bei uns einkehren darf“, so Stemberg. Was den Betrieb in Velbert-Neviges derzeit gut auslastet, ist „Stemmi’s Take-Away“. Ganze Menüs und Gerichte à la carte gibt es hier zum Abholen oder auch per Lieferservice. Und das, so gut das außer Haus eben geht, in der gewohnten Qualität des Sterne-Restaurants.

„Wir haben noch den Freitag als Öffnungstag hinzugenommen und bieten jetzt an sechs Tagen pro Woche unser Außer-Haus-Geschäft“, erklärt Walter Stemberg. „So konnten wir auch alle unsere 20 Mitarbeiter an Bord halten und gut beschäftigen: Das Service-Personal verpackt jetzt Gerichte und Menüs für die Abholung oder Auslieferung. Teilweise sind Mitarbeiter auch beim Bring-Dienst für das Essen im Einsatz.“

Drei der insgesamt acht Auszubildenden im Betrieb werden im Servicebereich angelernt. „Sie genießen im Moment den Vorteil, auch mal in der Küche zuschauen zu können. Da können sie mehr über die Produkte und deren Zubereitung erfahren“, erläutert Walter Stemberg.

Dass die Ausbildung bei Stemberg Früchte trägt, beweist denn auch nochmal der „Feinschmecker“: In die erwähnte Bestenliste hat sich mit Hagen Wagner ein ehemaliger Stemberg-Azubi vorgearbeitet, der in Düsseldorf offensichtlich erfolgreich das „Zweierlei“ führt.

„Wir sind Gastgeber aus Leidenschaft und kochen mit Herz und Liebe“, sagt Stemberg, der letztes Jahr gleich zweimal zum „Gastronom des Jahres“ gewählt wurde. „Natürlich sind wir froh, dass unsere Gäste viel und reichlich unseren Bestellservice nutzen. Aber als Gastgeber braucht man einen Gast im Restaurant“, hofft er darauf, dass es bald Lockerungen für die Gastronomie im Corona-Lockdown gibt.

Ente ist der Dauerbrenner bei den Take-Away-Gerichten. Sonst eigentlich ein klassisches Vorweihnachtsgericht erfreut sich der Entenbraten mit Rotkohl und Klößen nach wie vor großer Beliebtheit bei den Stemberg-Gästen. „Das liegt an dem besonderen Zubereitungsverfahren, das mein Sohn Sascha entwickelt hat. So ist einfach garantiert, dass jeder Zuhause einen köstlich-knusprigen Entenbraten hinbekommt“, ist sich Walter Stemberg sicher. Und der Erfolg gibt ihm Recht: Über 1.000 Entenboxen sind seit Beginn des Lockdowns im November schon im Hause Stemberg bestellt worden.