Velberterin durch Whatsapp-Nachricht getäuscht und betrogen

431
Eine 73-jährige Velberterin wurde durch eine falsche Whatsapp-Nachricht getäuscht. Symbolbild: Polizei
Eine 73-jährige Velberterin wurde durch eine falsche Whatsapp-Nachricht getäuscht. Symbolbild: Polizei

Velbert. Eine 73-jährige Velberterin ist durch eine falsche Whatsapp-Nachricht getäuscht und um eine vierstellige Summe betrogen worden. Das meldet die Polizei und warnt vor der Betrugsmasche.

Am 14. Januar erhielt eine 73-jährige Velberterin laut Polizei eine Whatsapp-Nachricht von einer Person, die sich als ihr Sohn ausgab. Er teilte ihr mit, dass sein Handy defekt sei und er eine neue Handynummer habe. Da er durch den Defekt derzeit keine Online-Bankgeschäfte durchführen könne, bat er sie, für ihn eine dringende Überweisung durchzuführen.

Die hilfsbereite 73-Jährige schöpfte offensichtlich keinen Verdacht und ließ durch ihren Ehemann den Betrag auf das genannte Konto überweisen. Erst einige Tage später fiel der Betrug bei einer Rücksprache mit ihrem Sohn auf. Die Seniorin informierte daraufhin die Polizei und erstattete Anzeige.

Die Kreispolizeibehörde Mettmann teilt mit, dass sie in den vergangenen Tagen wieder vermehrt Betrugsversuche gegen ältere Menschen registriert hat. Die Angerufenen hätten die die Masche jedoch rechtzeitig erkannt und die Polizei informiert.

Die Polizei nimmt den Vorfall zum Anlass, um erneut vor den unterschiedlichen Maschen der Betrüger zu warnen: „Seien Sie kritisch, wenn Sie SMS oder WhatsApp-Nachrichten von einer Ihnen unbekannten Nummer erhalten, in denen eine Person angibt, eine Angehörige oder ein Angehöriger zu sein. Erkundigen Sie sich immer direkt unter der Ihnen bekannten Nummer oder bei anderen Familienmitgliedern nach den tatsächlichen Umständen. Überweisen Sie keinesfalls Beträge auf Ihnen nicht bekannte Konten. Sollten Sie solche oder ähnliche Nachrichten oder Anrufe bekommen, blockieren Sie die Nummer und informieren Sie umgehend die Polizei unter der 110!“