Otto Bürger: Meine Odyssee im „Tausendjährigen Reich“

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Bildrechte: Scala Verlag
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Velbert. Der Bergische Geschichtsverein Abteilung Velbert-Hardenberg (BGV-VH) hat das Heft 33 seiner „Historischen Beiträge“ herausgegeben. Darin veröffentlicht ist die Geschichte des letztes Jahr verstorbenen Otto Bürger, der die Verfolgung durch die Nationalsozialisten und die Inhaftierung im Konzentrationslager überlebt hat.

Am 2. November 2021 verstarb Otto Bürger, langjähriges Vereinsmitglied des BGV-VH, und Zeit seines Lebens engagierter Langenberger Heimatforscher, kurz nach seinem 99. Geburtstag.

Zur Entstehung und zum Inhalt des neu erschienen Hefts informiert Jürgen Lohbeck, Vorsitzender des Geschichtsvereins, wie folgt: „Schon im Jahr 2013 verfasste Otto Bürger einen Aufsatz, dessen posthume Veröffentlichung er für den Fall seines Ablebens an den BGV-VH herantrug. Der Aufsatz hat seine Erlebnisse in der Zeit des ‚Dritten Reiches‘ zum Inhalt, welche zu seiner Verfolgung durch die Nationalsozialisten und zu seiner Inhaftierung in einem Konzentrationslager führten, und die er nur mit viel Glück überlebte.

Dieser seiner persönlichen Geschichte gab er den Titel: Meine Odyssee im ‚Tausendjährigen Reich‘. Der Aufsatz ist Kernbestandteil des Heftes 33, und der eigentliche Anlass für dessen Entstehung, womit in dieser Sache Otto Bürgers Vermächtnis erfüllt wird.“

Ergänzt wird der Aufsatz durch einen kurzen Nachruf auf Otto Bürger. Das Heft 33 kann ab sofort im Stadtarchiv Velbert, im Deutschen Schloss- und Beschlägemuseum Velbert und in der Langenberger Buchhandlung Kape zum Preis von 8,50 Euro erworben werden.