Düsseldorf (dpa/lnw) – Die Industrieunternehmen in Nordrhein-Westfalen mussten im ersten Halbjahr teils deutliche Umsatzrückgänge hinnehmen. Zugleich gingen die Beschäftigungszahlen zurück. Wie das Statistische Landesamt IT.NRW mitteilte, wurden 174 Milliarden Euro erwirtschaftet, 2,7 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Das Minus war dabei im Inland (3,0 Prozent) deutlicher als im Auslandsgeschäft (2,3).
Besonders starke Rückgänge gab es in der Kraftfahrzeugindustrie (minus 8,5 Prozent). In der Metallerzeugung gingen die Umsätze um 5,9 Prozent zurück, in der Chemie um 1,3 und im NRW-Maschinenbau um 0,9 Prozent. Die Beschäftigungszahl sank insgesamt um zwei Prozent auf gut eine Million Menschen. Den größten Rückgang gab es auch hier in der Kfz-Industrie mit einem Minus von 9,3 Prozent auf knapp 58.000 Beschäftigte. Die Umsatzzahlen sind nicht preisbereinigt, betrachtet wurden Unternehmen mit 50 oder mehr Beschäftigten.