Viel Platz zum Tollen und Spielen: Vizsla-Welpe "Henri" wartet auf Spielkameraden. Foto: Moritz Küpper

Velbert. Lange erwartet, nun endlich Realität: Die neue, eingezäunte Hundewiese in Velbert-Mitte sorgt für Begeisterung bei Hundebesitzern und ihren Vierbeinern. Die Umzäunung der Fläche, die bereits als Auslaufgebiet ausgewiesen war, macht das Areal für viele Halter erst sicher und nutzbar.


Moritz Küpper, Besitzer des jungen Hundes “Henri”, freut sich besonders über die neue Anlage und möchte sie anderen Hundefreunden bekannt machen. “Wir waren anfangs oft auf der eingezäunten Wiese in Heiligenhaus. Dass die Umzäunung in Velbert dann doch umgesetzt wurde, haben wir erst über Umwege erfahren”, berichtet Küpper, der die neue Attraktion sofort im Google-Kartendienst (https://maps.app.goo.gl/XTqMkg46YMYVphk79) eingetragen hat. Die Wiese liegt nordwestlich des Waldfriedhofs und ist vom Parkplatz des Friedhofs in weniger als fünf Minuten zu Fuß erreichbar.

Mehr Sicherheit, mehr Spielspaß für Fellnasen

Die Fläche, die im Rat für die jetzige Nutzung auserkoren wurde, war zuvor für viele Hundebesitzer unattraktiv und häufig vermüllt. Mit der neuen Umzäunung können Hunde nun sicher und ohne Leine toben. Dies ist auch für ihre Besitzer ein echter Mehrwert, da in den umliegenden Parks eine generelle Leinenpflicht gilt.

“Die Wiese ist wesentlich größer als die in Heiligenhaus und unser Welpe Henri hat sie sofort sehr gut angenommen”, berichtet Küpper. Engagierte Fellnasen-Besitzer haben eine offene “WhatsApp”-Gruppe ins Leben gerufen, um sich für gemeinsame Treffen zu verabreden. “Bei unserem ersten Besuch kündigten sich direkt andere Hundebesitzer über die Gruppe an. Sie waren ebenfalls sehr begeistert und teilten die Meinung, dass jetzt aktiv die Werbetrommel gerührt werden muss”, erklärt Küpper.

Trotz der Freude über die lokale Lösung plant Küpper, weiterhin auch die Heiligenhauser Wiese zu besuchen. “Da ist aktuell die Frequenz an Spielgefährten für Henri noch höher”, so der Hundebesitzer.

Neues Hundeauslaufgebiet hat Optimierungspotential

Zwei Optimierungsvorschläge hat er auch noch für die Velberter Wiese: Diese sei zwar im Vergleich zu Heiligenhaus doppelt so groß, dafür fehlten noch ein kleiner Parcours für die Tiere und Sitzgelegenheiten für die Besitzer.

Bei der Wasserversorgung könne ebenfalls Heiligenhaus als Vorbild dienen, meint Küpper.  Hier könne man Wassernäpfe an einem nahegelegenen Friedhof befüllen. “Eine einfache Lösung, die auch in Velbert umgesetzt werden könnte”, regt Küpper an.