Marvin Pieringer brachte mit seinem Traumtor auch seine Mitspieler zum Staunen.
Marvin Pieringer brachte mit seinem Traumtor auch seine Mitspieler zum Staunen. Foto: Harry Langer/dpa

Heidenheim (dpa) – Am Ende überwog auch bei Torschütze Marvin Pieringer die Enttäuschung über das 2:2 (2:1) des 1. FC Heidenheim und den verpassten Sieg gegen den FC Köln. Doch über sein Tor, das zur Alternative bei der Wahl zum «Tor des Monats» werden könnte, konnte der Stürmer schelmisch grinsen. 


«Habe schon gemerkt, dass das ein verrücktes Tor war. Geil, dass der reingegangen ist», kommentierte der 26-Jährige sein Traumtor bei Sky. Mit einem akrobatischen Fallrückzieher hatte Pieringer begeistert, selbst seine Heidenheimer Mitspieler erstaunt und den Tabellenvorletzten zwischenzeitlich spektakulär mit 1:0 in Führung gebracht. 

Er habe in dem Moment «nicht viel nachgedacht hat», schilderte der Stürmer. «Der Ball kam in die Mitte, ein bisschen in den Rücken von mir. Ich muss ihn irgendwie aufs Tor bringen. Ich will ihn zwar so treffen, aber dass ich ihn dann wirklich so treffe, hätte ich selber nicht gedacht.» Vielleicht klappe es ja mit einer Nominierung für das «Tor des Monats».

Um einen siegreichen Neustart nach der Weihnachtspause feiern zu können, war sein zweites Saisontor aber zu wenig. Trotz zweimaliger Führung und des 2:1 zur Pause mussten sich die Heidenheimer von Trainer Frank Schmidt im Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga mit dem Unentschieden zufriedengeben. Am Dienstag steht das wichtige Auswärtsspiel beim Tabellenletzten FSV Mainz 05 an.