Will Platz zwei festigen: Niko Kovac. (Archivbild)
Will Platz zwei festigen: Niko Kovac. (Archivbild) Foto: Tom Weller/dpa

Dortmund (dpa) – Borussia Dortmunds Trainer Niko Kovac hat die Ausnahmestellung des FC Bayern in dieser Saison deutlich gemacht. «Dass wir die Bayern nicht angreifen können, ich glaube, das sieht jeder», sagte der Coach des aktuellen Tabellenzweiten der Fußball-Bundesliga. 


Kovac ergänzte: «Und die Bayern sind ja nicht nur in der Bundesliga Erster, sie sind auch in der Champions League ganz weit vorn. Das bedeutet, dieses Team, diese Mannschaft hat schon eine Extraklasse, die in der Bundesliga im Moment so nicht zu sehen ist.»

Der Vorsprung des deutschen Rekordmeisters auf den ersten Verfolger vor dem letzten Hinrunden-Spieltag beträgt satte elf Punkte. Hinzu kommt eine Torbilanz der noch ungeschlagenen Mannschaft von Kovacs Trainerkollege Vincent Kompany von 63:12. Der BVB kommt auf 29:15. 

Ziel des BVB ist ein anderes

«Wir wissen, wo wir herkommen. Wir wissen, wo die Bayern sind», betonte Kovac – einst selbst mal Trainer bei den Münchnern – bei einer Pressekonferenz in Dortmund. «Wir wissen letzten Endes, wo die Bayern einkaufen und wir einkaufen. Das ist einfach so. Das müssen wir alle so hinnehmen.» 

Ziel der Dortmunder sei es auch, so schnell wie möglich unter die Top Vier zu kommen, bekräftigte Kovac vor dem Heimspiel an diesem Dienstag (20.30 Uhr/Sky) gegen den SV Werder Bremen. Das würde die erneute Qualifikation für die Champions League bedeuten.