Die Stadt Köln hat sich mit den Krankenkassen zu den Gebühren für Einsatzfahrten von Rettungswagen geeinigt. (Symbolfoto)
Die Stadt Köln hat sich mit den Krankenkassen zu den Gebühren für Einsatzfahrten von Rettungswagen geeinigt. (Symbolfoto) Foto: Monika Skolimowska/dpa

Köln (dpa/lnw) – Der Einsatz eines Rettungswagens wird für Menschen in Köln auch weiterhin kostenfrei bleiben. Die Stadt habe «nach intensiven Abstimmungen mit den Krankenkassen» eine Einigung über neue Gebührentarife erzielt, teilte die Stadt mit.


«Eine finanzielle Belastung für Patient*innen konnte abgewendet und damit sichergestellt werden, dass Menschen in einer medizinischen Notsituation nicht aus Sorge vor möglichen Kosten zögern, den Rettungsdienst zu alarmieren», hieß es in einer schriftlichen Mitteilung der Stadt.

Der entsprechende neue Entwurf der Rettungsdienstgebührensatzung werde nun den politischen Gremien der Stadt Köln zur Beratung und Beschlussfassung vorgelegt: «Eine Entscheidung ist für die Ratssitzung am 5. Februar vorgesehen.»

Kreise und Großstädte verhandeln mit Krankenkassen

Viele Kreise und Großstädte in Nordrhein-Westfalen verhandeln aktuell mit den Krankenkassen über die Kosten für den Rettungsdienst. Die gesetzlichen Kassen haben angekündigt, einen bestimmten Teil der Kosten nicht mehr zu übernehmen.

Konkret geht es um sogenannte Fehlfahrten, die entstehen, wenn ein Rettungswagen gerufen wird, letztlich aber kein Patient ins Krankenhaus kommt. Nach Angaben der Kommunen machen solche Fahrten bis zu 25 Prozent aller Einsätze aus.