Immer wieder gab es Schnee - und trotzdem war der Januar laut Statistik zu trocken und zu warm.
Immer wieder gab es Schnee - und trotzdem war der Januar laut Statistik zu trocken und zu warm. Foto: Thomas Banneyer/dpa

Essen (dpa/lnw) – Der Januar hat zwar mit glatten Straßen und schneebedeckten Rodelpisten begonnen – trotzdem war der Monat im langfristigen Vergleich zu warm. Die mittlere Temperatur habe in Nordrhein-Westfalen bei 1,5 Grad gelegen, 0,4 Grad über dem Referenzwert, teilte der Deutsche Wetterdienst mit. In keinem anderen Bundesland war der Januar so warm wie in Nordrhein-Westfalen.


Zwar habe zu Monatsbeginn kalte Luft das Wetter in NRW dominiert. Der Tiefstwert wurde am 11. Januar in Eslohe im Sauerland mit minus 17 Grad gemessen. Doch zur Monatsmitte ging es mit den Werten nach oben: Am 17. Januar seien in Arnsberg-Neheim schon 13,8 Grad gemessen worden.

Mit 55 Litern pro Quadratmeter fiel erneut rund ein Drittel weniger Niederschlag als normalerweise in einem Januar. Gleichzeitig gab es 58 Sonnenstunden – ein Drittel mehr als im Durchschnitt.