Die Einbruchszahlen in Ratingen sind hoch - hier allein die Taten aus dem Zeitraum zwischen Anfang November und Mitte Dezember. Bild: Google Maps/Super Tipp
Die Einbruchszahlen in Ratingen sind hoch - hier allein die Taten aus dem Zeitraum zwischen Anfang November und Mitte Dezember. Bild: Google Maps/Super Tipp

Ratingen | Einbruchschutz beginnt oft nicht erst bei Alarmanlage, Zusatzschloss oder Bewegungsmelder, sondern bei Aufmerksamkeit im Alltag. Genau darauf wollen die Stadtwerke Ratingen mit einem kostenlosen Infoabend aufmerksam machen, den sie gemeinsam mit der Polizei anbieten.


Unter dem Titel „Wir schauen hin“ sind Bürgerinnen und Bürger am Donnerstag, 26. März 2026, ins Heimat.Kontor an der Oberstraße 12 eingeladen. Beginn ist um 18.45 Uhr. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie sich das eigene Zuhause mit oft schon einfachen Maßnahmen besser schützen lässt und worauf Nachbarn in ihrem Umfeld achten können, um verdächtige Situationen frühzeitig zu erkennen.

Als Gesprächspartner ist ein Experte der Kriminalprävention der Kreispolizeibehörde Mettmann vor Ort. Gemeinsam mit den Teilnehmern soll darüber gesprochen werden, wo im Alltag Sicherheitsrisiken entstehen, welche Vorkehrungen sinnvoll sind und wie Beobachtungen im Ernstfall an die richtigen Stellen weitergegeben werden können. Dabei geht es nicht nur um technische Sicherungen, sondern auch um ein geschärftes Bewusstsein für das direkte Wohnumfeld.

Die Stadtwerke verweisen darauf, dass auch Ratingen immer wieder von Wohnungseinbrüchen betroffen ist, insbesondere in den Außenbezirken. Der Infoabend soll deshalb nicht nur Wissen vermitteln, sondern auch den Austausch fördern und dazu beitragen, die Aufmerksamkeit in der Nachbarschaft zu stärken.

Teilnehmen kann nur, wer sich vorab anmeldet. Die Anmeldung ist kostenlos und erfolgt online über die Internetseite der Stadtwerke Ratingen unter dem dort genannten Aktionslink. www.stadtwerke-ratingen.de

Mit dem Abend setzen die Stadtwerke auf ein Thema, das viele Menschen unmittelbar betrifft. Denn ein sicheres Zuhause lebt nicht nur von guter Technik, sondern auch davon, dass Menschen hinschauen, Signale ernst nehmen und füreinander ein waches Auge behalten.