Training und Spass am Spiel, in der Halle des LTC, Bild: Arne Dammann LTC
Training und Spass am Spiel, in der Halle des LTC, Bild: Arne Dammann LTC

Ratingen | Wenn Zukunft einen Schläger in die Hand nimmt, dann kann das in Ratingen so aussehen wie in den vergangenen Wintermonaten beim Lintorfer Tennisclub. Gemeinsam mit der Eduard-Dietrich-Schule hat der LTC ein Projekt auf die Beine gestellt, das nicht nur sportlich, sondern auch pädagogisch ein voller Erfolg war. Rund 300 Schülerinnen und Schüler bekamen die Gelegenheit, den Tennissport kennenzulernen und selbst auf dem Platz aktiv zu werden.


Im Mittelpunkt stand dabei weit mehr als das Erlernen von Vorhand und Rückhand. Das Projekt setzte bewusst auf gemeinsames Erleben, auf Bewegung, Fairness und gelebte Inklusion. Kinder mit und ohne Förderbedarf trainierten zusammen, unterstützten sich gegenseitig und sammelten Erfahrungen, die weit über den Sport hinausreichen. Gerade darin lag die besondere Stärke dieses Ansatzes: Tennis wurde hier nicht als Elitesport präsentiert, sondern als offenes Angebot, das verbindet und Barrieren abbaut.

Dass ein Projekt dieser Größenordnung gelingen konnte, lag am Zusammenspiel aus professioneller Anleitung und großem ehrenamtlichem Einsatz. Die Vereinstrainer des LTC vermittelten mit pädagogischem Geschick die Grundlagen des Spiels, zahlreiche Helfer sorgten dafür, dass aus der Idee ein lebendiges Erlebnis wurde.

Zum Abschluss kamen die Kinder mit ihren Familien noch einmal auf der Anlage zusammen, um das Gelernte zu zeigen. Stolz, Begeisterung und viel Applaus prägten das Finale. Bei Waffeln und Slush-Eis klang der Tag in fröhlicher Atmosphäre aus.

Der LTC und die Eduard-Dietrich-Schule haben damit gezeigt, wie Sport Zukunft gestalten kann, niedrigschwellig, gemeinschaftlich und mit viel Herz.