Velbert. Ein Patient und seine Lebensgefährtin ziehen in einem Leserbrief an unsere Redaktion eine gemischte Bilanz aus ihren Erfahrungen im Helios-Klinikum Niederberg: Während die pflegerische und medizinische Betreuung in der Rehabilitation als herausragend gelobt wird, stellen die Wege zum Neubau und technische Defekte Besucher und Patienten vor Herausforderungen.
Der Leserbrief von Friedrich Bleckmann und seiner Lebensgefährtin
Lyljane Wassenberg-Käther im Wortlaut:
„Sehr geehrte Damen und Herren,
hiermit würden wir gerne unsere Meinung zum Neubau des Helios Klinikums vor allem zur Parksituation und den langen Wegen zum Ausdruck bringen.
Ich habe den halben Februar bis Mitte März beinahe täglich meinen Lebensgefährten im Krankenhaus besucht. Da ich selbst über 70 und auf eine Gehhilfe angewiesen bin, ist der Weg zwischen Haupteingang und Parkplatz/Parkhaus unzumutbar. Hinzu kommt, dass die Aufzüge, die ich nutzen musste, um sein Zimmer zu erreichen, regelmäßig außer Betrieb waren.
Mein Aufenthalt im Helios als Notfall, bei dem ich [Friedrich Bleckmann] weder Erinnerungen an die Aufnahme noch die ersten Tage in der Klinik habe. In der nachfolgenden Reha wurde ich vom Personal nicht nur versorgt sondern auch liebevoll betreut. Mein besonderer Dank gilt auch der Stationsärztin, sowie ihren vielen engagierten Helferinnen und Helfern. Nach erfolgreich beendeter Reha konnte ich das Krankenhaus selbstverständlich gehend verlassen.
Ich bin froh und glücklich solch engagiertes medizinisches Fachpersonal in unserem Ort zu wissen.“
Anmerkung der Redaktion: Der Neubau für das Helios-Klinikum in Velbert ist Mitte letzten Jahres eröffnet worden. Das Gebäude steht hinter dem Altbau, der derzeit in großen Teilen abgerissen wird. Die Zuwegung zum neuen Klinikum ist also noch unfertig. Siehe auch: 100 Millionen Euro: Neues Klinikum Niederberg eröffnet.


