Mitglieder des Kuratoriums in der Empfangshalle des Herrenhauses, Bild Kuratorium
Mitglieder des Kuratoriums in der Empfangshalle des Herrenhauses, Bild Kuratorium

Ratingen | Das Industriemuseum Cromford steht 2026 vor einem besonderen Jahr, und schon jetzt gibt es für Besucherinnen und Besucher viele gute Gründe, dem historischen Ensemble an der Cromforder Allee einen Besuch abzustatten. Bei der Kuratoriumssitzung der Freunde und Förderer des Industriemuseums wurde deutlich, mit wie viel Engagement, Ideen und Unterstützung an der Zukunft dieses besonderen Ortes gearbeitet wird.


Das Museum wird nicht nur von seinem Förderverein, sondern auch von einem Kuratorium aus Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Kultur begleitet. Dieses breite Netzwerk hilft dabei, Projekte anzustoßen, Perspektiven zu entwickeln und dem Museum immer wieder neue Impulse zu geben. Gerade mit Blick auf die kommenden Monate zeigt sich, wie lebendig Cromford als Kultur- und Veranstaltungsort gedacht wird.

Ein erster Höhepunkt wartet bereits im Mai. Dann wird auf den Cromford-Wiesen am Spindelweg der neue Pavillon eröffnet. Gleichzeitig startet eine neue Reihe museumspädagogischer Angebote, die besonders Familien und junge Besucher ansprechen dürfte. Im Sommer folgen mit der Open Stage im Cromford Park am 4. Juli sowie dem Kinder- und Parkfest am 5. Juli gleich zwei weitere Termine, die Lust auf einen Ausflug ins grüne Umfeld des Museums machen. Auch eine Modenschau im Juli und gemeinsame Projekte mit dem Stadtmuseum im Herbst stehen auf dem Programm.

Der ganz große Moment ist für den 8. November angekündigt. Dann soll die „Hohe Fabrik“ neu eröffnet werden, verbunden mit dem 30-jährigen Bestehen des Industriemuseums. Geplant ist ein Ausstellungsdreiklang aus neuer Dauerausstellung, historischen Baumwollmoden aus Brügelmanns Zeit und einer Kunstinstallation der koreanisch-deutschen Künstlerin Jeongmoon Choi. Den Jahresabschluss bilden ein Weihnachtswochenende mit Videoprojektion und Konzert.

Wer Cromford bisher nur als schönes Ausflugsziel kennt, bekommt 2026 viele neue Anlässe, das Museum als lebendigen Kulturort neu zu entdecken.