Rani Khedira wird mit einem Wechsel von Union Berlin zu Borussia Mönchengladbach in Verbindung gebracht. (Archivbild)
Rani Khedira wird mit einem Wechsel von Union Berlin zu Borussia Mönchengladbach in Verbindung gebracht. (Archivbild) Foto: Soeren Stache/dpa

Berlin (dpa) – Union Berlins Führungsspieler Rani Khedira hat sich zu den Gerüchten um einen Wechsel zu Borussia Mönchengladbach geäußert. Dabei vermied der 32-Jährige ein klares Bekenntnis, auch nach dem Sommer für den Berliner Fußball-Bundesligisten zu spielen. Auf die Frage, ob er nach der WM zu Union zurückkehre, sagte er in einer Medienrunde: «Stand jetzt natürlich. Ich habe noch einen laufenden Vertrag. Vom dem her ist aktuell davon auszugehen».


Zuvor hatte der TV-Sender Sky berichtet, dass Bundesliga-Konkurrent Mönchengladbach an einer Verpflichtung interessiert sei. Demnach laufen bereits Gespräche mit dem Bruder des 2014er-Weltmeisters Sami Khedira. 

Khedira bleibt vage

Auf erneute Nachfrage, ob sich die Union-Fans Sorgen machen müssten, erklärte Khedira, der bei der WM für Tunesien spielen könnte: «Sie müssen sich keine Sorgen machen, dass ich den Fokus aufs Wesentliche richte. Ich glaube, das ist in unserer aktuellen Situation das Wichtigste». Die Berliner kämpfen gegen den Abstieg und haben nur noch sechs Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz.

Berichten zufolge läuft Khediras Vertrag bei Union bis Sommer 2027. Der Club macht Details zu seinen Arbeitspapieren für gewöhnlich nicht öffentlich. Der Mittelfeldspieler spielt seit 2021 in der Hauptstadt und ist dort ein unverzichtbarer Stammspieler. In dieser Saison erzielte er bereits fünf Tore.