Heiko Vogel: Das Heimspiel gegen Darmstadt war «kein Kamillentee.» (Archivbild)
Heiko Vogel: Das Heimspiel gegen Darmstadt war «kein Kamillentee.» (Archivbild) Foto: Daniel Löb/dpa

Fürth (dpa/lby) – Die SpVgg Greuther Fürth will vor den entscheidenden Wochen im Kampf um den Klassenerhalt den Druck nicht zu sehr an sich heranlassen. «Eine Drucksituation interessiert mich nicht, mich interessiert auch nicht die Drucksituation bei Bochum», betonte Trainer Heiko Vogel vor dem Auswärtsspiel am Sonntag (13.30 Uhr/Sky) beim VfL Bochum. Seine Marschroute, um die Nerven zu bewahren: «Wir thematisieren nur Dinge, die wir beeinflussen können.» Die Fürther (33) haben nur drei Punkte Rückstand auf die Gastgeber.


«Wenn ich morgens aufstehe und denke: Ich habe Druck, oh Gott, oh Gott, dann wird es schwer, mich zu verbessern», meinte Vogel weiter. In der vergangenen Woche zeigte seine Mannschaft beim 3:2 in letzter Minute gegen Aufstiegskandidat SV Darmstadt ein ganz starkes Nervenkostüm. «Das war kein Kamillentee», sagte Vogel über das packende Heimspiel.

In Bochum erwartet der Fürther Trainer nun wieder eine «sehr schwierige Aufgabe». Das deutsche Unterhaus sei eine «unglaublich harte Liga mit unglaublich hoher Leistungsdichte. Jeder Gegner ist ein harter Brocken.»