«Schwerwiegende Vorwürfe» gegen drei Führungskräfte bei der Polizei Mönchengladbach: Alle drei wurden vorläufig vom Dienst suspendiert. (Symbolfoto)
«Schwerwiegende Vorwürfe» gegen drei Führungskräfte bei der Polizei Mönchengladbach: Alle drei wurden vorläufig vom Dienst suspendiert. (Symbolfoto) Foto: Boris Roessler/dpa

Mönchengladbach (dpa/lnw) – Nach Bekanntwerden «schwerwiegender Vorwürfe» wird bei der Polizei Mönchengladbach gegen drei Beamte mit Führungsaufgaben ermittelt. «Der Sachverhalt umfasst nach derzeitigem Stand Vorwürfe wegen grenzüberschreitenden Führungs- und Umgangsverhaltens, Mobbing, sexualisierter Sprache und Fehlverhaltens, gegenüber Polizeibeamtinnen und -beamten», teilte die Polizei mit. Zuvor hatte die «Rheinische Post» darüber berichtet.


Beamte wurden vom Dienst suspendiert

Den drei Führungskräften einer Dienstgruppe sei vorläufig untersagt worden, die Dienstgeschäfte fortzuführen, hieß es weiter. Die Dienstgruppen seien neu strukturiert worden. Die Vorwürfe würden nun genau geprüft, auch auf strafrechtliche Relevanz seitens der Staatsanwaltschaft Mönchengladbach.

«Das vorgeworfene Verhalten widerspricht in jeder Hinsicht den Werten der Polizei Nordrhein-Westfalen und wird im Polizeipräsidium Mönchengladbach nicht geduldet», hieß es in der Mitteilung. Polizeipräsident Stephan Zenker habe hierzu auch intern klar Stellung bezogen. Nähere Einzelheiten wurden zunächst nicht bekannt.