Hendrik Wüst (CDU, l), Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, steht mit einem Tennisschläger auf der Bühne des NRW-Tags der Jungen Union (JU) mit dem Landesvorsitzenden der JU von Nordrhein-Westfalen Kevin Gniosdorz
Hendrik Wüst (CDU, l), Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, steht mit einem Tennisschläger auf der Bühne des NRW-Tags der Jungen Union (JU) mit dem Landesvorsitzenden der JU von Nordrhein-Westfalen Kevin Gniosdorz Foto: Paul Schneider/Junge Union NRW/dpa

Gütersloh (dpa) – Ungewöhnliches Gastgeschenk: Ministerpräsident Hendrik Wüst hat beim «NRW-Tag» der Jungen Union (JU) einen signierten Tennisschläger von French-Open-Sieger Alexander Zverev überreicht bekommen. Zverev spielt gerade bei einem Turnier in Halle/Westfalen nahe dem Tagungsort Gütersloh.


«Der Kreis Gütersloh ist mit seinem Tennisturnier in Halle quasi das deutsche Wimbledon. Wenn eine Woche nach dem Besuch des frisch gebackenen French-Open-Siegers Alexander Zverev der Sportminister des Sportlandes NRW hier zu Gast ist, liegt dieses besondere Geschenk nahe», sagte JU-NRW-Chef Kevin Gniosdorz der dpa.

«Damit kann ich richtig Punkte machen bei meiner Frau», so die Reaktion von Wüst mit Blick auf die Tennis-Begeisterung seiner Ehefrau Katharina.

Rund 500 Delegierte und Gäste treffen sich an diesem Wochenende unter dem Motto «Aufstiegsland NRW. Bereit für mehr» in der Stadthalle Gütersloh. Der Samstag stand im Zeichen der Reden von Gniosdorz, Bundes-JU-Chef Johannes Winkel und Wüst.

Winkel trug passend zum WM-Spiel am Abend ein DFB-Trikot unter dem Sakko, und für die Delegierten gab es Sticker-Hefte zum Sammeln. Mit Konterfeis von Gniosdorz («Nachwuchs-Kapitän»), Wüst, Bauministerin Ina Scharrenbach oder Landtagspräsident Andre Kuper. Insgesamt 23 Motive, die man einkleben konnte.

Politisch geht es bei der Konferenz unter anderem um einen Antrag, der ein Verbot des Kopftuchs in Schulen bis zum 14. Lebensjahr fordert. JU-Bundeschef Winkel kündigte an, erneut für das Amt kandidieren zu wollen.