Blick auf die neue Grabanlage auf dem Velberter Friedhof an der Bahnhofstraße. Foto: Mathias Kehren

Velbert. Auf dem evangelischen Friedhof an der Bahnhofstraße wird am Samstag, 4. Juli, der „Park der Erinnerung 2“ offiziell eingeweiht. Die neue Anlage ergänzt das bestehende Areal und bietet Bestattungsflächen für Urnen sowie Sargbeisetzungen.


Das zentrale Element der Erweiterung ist eine markante Stahlkonstruktion. Die Streben bilden einen Glockenturm, an dem die drei historischen Glocken der ehemaligen Johanneskirche installiert wurden. Architektonisch erschließt sich der Park über einen geschwungenen Weg, der den natürlichen Verlauf eines Baches nachempfindet.

Die neue Anlage schafft Kapazitäten für rund 1.000 Urnengrabstätten. Diese sind in zwei Reihen angeordnet, wobei die Grabinseln in der Mitte mit einer dauerhaften Bepflanzung gestaltet wurden, um über das gesamte Jahr ein gepflegtes Erscheinungsbild zu gewährleisten. Friedhofsleiter Rüdiger Wied und sein Team der Friedhofsgärtner zeichnen für die Pflege des Areals verantwortlich. Ergänzend zum Urnenbereich finden auf angrenzenden Wiesenflächen zudem 60 Sarggräber Platz. Die organische Gestaltung der Anlage fügt sich nahtlos in das vorhandene Wegenetz des Friedhofs ein.

Einweihungsfeier am 4. Juli

Die Einweihungsfeier findet am Samstag, 4. Juli, in der Zeit von 11 bis 13 Uhr statt. Pfarrer Dieter Jeschke wird das Wort an die Gäste richten. Zudem präsentieren regionale Bestatter und Steinmetze an diesem Tag ihre Dienstleistungen und stehen für individuelle Informationen bereit. Für das leibliche Wohl ist mit Kaffee und Erfrischungsgetränken sowie einem kleinen Imbiss gesorgt.

Weiterhin ist geplant, den „Park der Erinnerung 2“ über eine eigene Zufahrt direkt von der Bahnhofstraße zu erschließen. In diesem Zuge sollen in unmittelbarer Nähe zusätzliche Parkmöglichkeiten entstehen.

Ein wellenförmiger Weg ist neben dem “Glockenturm” zentrales Gestaltungselement der Anlage. Foto: Mathias Kehren