
Gummersbach (dpa/lnw) – Handball-Bundesligist VfL Gummersbach und Olympiasieger Kentin Mahé haben den bis Sommer 2027 datierten Vertrag einvernehmlich aufgelöst. Das teilte der Traditionsclub mit. Der französische Rückraumspieler war zuletzt über die Rolle des Ergänzungsspielers nicht hinaus gekommen.
«Jeder weiß, dass ich als ehemaliger Mitspieler zu Kenni ein besonderes Verhältnis habe und mir ist bewusst, dass die vergangenen zwei Jahre nicht immer einfach für ihn waren. Am Ende ist und bleibt es aber Profisport und Kenni ist mit seiner Rolle jederzeit professionell und vorbildlich umgegangen», sagte Gummersbachs Geschäftsführer Christoph Schindler laut Mitteilung.
Mahé kehrte 2024 nach elf Jahren zum VfL zurück
Mahé war bereits von 2011 bis 2013 für Gummersbach im Einsatz und kehrte 2024 zum zwölfmaligen deutschen Meister zurück. «Ich bin stolz für den VfL gespielt zu haben, sowohl zu Beginn meiner Karriere als auch in den vergangenen Jahren. Der VfL hat mir damals die Möglichkeit gegeben, mich international zu zeigen und mir ein Sprungbrett für die große weite Welt zu bieten», äußerte der 35-Jährige.
Er sei «unglaublich glücklich» gewesen, noch einmal nach Gummersbach zurückzukehren, «um mit dem VfL auf den Bühnen Europas zu spielen und den VfL wieder dorthin zu bringen, wo er hingehört», erklärte Mahé, der 2018 mit der SG Flensburg-Handtritt einmal deutscher Meister wurde. «Es ist natürlich nicht einfach, wenn Dinge dann nicht so laufen, wie man sie sich gewünscht hat, aber auch daraus lernt man fürs Leben.»
Beeindruckende Erfolge mit Frankreich
Erfolge feierte der Handball-Profi vor allem mit der französischen Nationalmannschaft. Mit ihr gewann Mahé 2021 in Tokio Olympia-Gold. 2015 und 2017 wurde er mit Frankreich Weltmeister. Im vergangenen Jahr beendete er seine Karriere in der Nationalmannschaft.
