NRW/Mettmann. Die Landesverkehrswacht NRW hat einen Schülerlotsenwettbewerb durchgeführt. Im Neanderthal Museum galt es für die 26 Teilnehmenden ihr Wissen rund um Verkehrsregeln und Technik unter Beweis zu stellen.
Wie lang ist der Anhalteweg eines bremsenden Fahrzeugs? Wie verhalte ich mich richtig, wenn ich im Dienst bin? Und wie heißt überhaupt der Bundesverkehrsminister? Drei von vielen Fragen, die 26 Schülerlotsen aus NRW beantworten mussten. Sie alle waren ins Neanderthal Museum in Mettmann gekommen, um am landesweiten Schülerlotsenwettbewerb teilzunehmen.
Die Schülerlotsen mussten dabei ihr Wissen und Können in einem schriftlichen Test, bei dem allgemeines und spezielles Verkehrswissen abgefragt wurde, sowie in einem Reaktionstest, einem Rollenspiel und der Berechnung der Geschwindigkeit und des Anhaltewegs eines Fahrzeugs unter Beweis stellen.
Nach einem aufregenden Tag stand mit dem 15-jährigen Emil Westphal aus Solingen der Gewinner fest. Die vier Plätze nach ihm belegten Ayumi Takahashi (Kreis Mettmann), Mira Backes (Kreis Viersen), Leonie Baltes (Wuppertal) und Justus Schmidt (Kreis Viersen). Die anderen Teilnehmer belegten – einer langjährigen Tradition der Landesverkehrswacht folgend – den 6. Platz.
Alle konnten sich über einen hochwertigen Preis freuen – vom Monitor über Gutscheine bis hin zu Spielen. Möglich machte das die Unfallkasse Nordrhein-Westfalen, die seit vielen Jahren den Schülerlotsenwettbewerb finanziell unterstützt.
Im Jahr 2025 sicherten in NRW 3.468 ehrenamtliche Verkehrshelfer die Straßen im Umfeld von Schulen. 930 davon waren Schüler.



