
Brüggen (dpa/lnw) – Kein Happy End für ein umherirrendes Känguru am Niederrhein: Das Beuteltier ist nach Polizeiangaben in der Gemeinde Brüggen auf einer Hauptstraße gesichtet worden. Es sei dann darum gegangen, Unfälle mit dem Tier auf der Straße zu verhindern, sagte eine Polizeisprecherin.
Nach Angaben der Gemeinde wurden auch das Ordnungsamt und die Freiwillige Feuerwehr eingeschaltet. Das freilaufende Känguru habe eingefangen werden müssen, um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten, erklärte ein Gemeindesprecher. Das Tier habe mehrfach die Straße überquert.
Tier mit Netz eingefangen
Im weiteren Verlauf sei das Känguru auf das umzäunte Gelände einer Biogasanlage gelaufen, erklärte der Gemeindesprecher. Das Tier sei dort mit einem Netz eingefangen worden. Ziel sei es gewesen, das Känguru in einen nahegelegenen Tierpark zu bringen, um es dort artgerecht zu versorgen.
Beim anschließenden Transport sei festgestellt worden, dass das Känguru schwer hechelte. Innerhalb weniger Sekunden sei es gestorben, schilderte der Gemeindesprecher weiter. Da keine forensische Autopsie durchgeführt wurde, könnten keine konkreten Angaben über die Todesursache gemacht werden.
Kein Chip – Besitzer unbekannt
Die Ermittlungen zum Besitzer dauerten an. Das Känguru sei nicht mit einem Chip versehen, erklärte der Gemeindesprecher. Deshalb lägen keine Daten vor.
