Höxter/Bottrop (dpa) – In Nordrhein-Westfalen sind in Höxter und Bottrop zwei irakische Staatsangehörige als Terrorverdächtige festgenommen worden. Die Generalstaatsanwaltschaft Düsseldorf wirft den Männern im Alter von 29 und 46 Jahren vor, Mitglieder einer terroristischen Vereinigung im Ausland zu sein, wie eine Sprecherin auf Anfrage sagte.
Die mutmaßlichen Islamisten sollen mindestens von Mitte 2015 bis Ende 2016 im Irak bewaffnet an Kämpfen der IS-Terrororganisation teilgenommen haben. Zuerst hatte «Bild» über den Zugriff berichtet. Die Sprecherin der Generalstaatsanwaltschaft sagte, die Festgenommenen seien zwei Männer.
Entscheidung über U-Haft steht bevor
Gegen beide liegen demnach Haftbefehle vor. Bis zum Nachmittag war der Sprecherin zufolge noch nicht über eine Untersuchungshaft entschieden worden. Das Bundeskriminalamt habe einen Hinweis bekommen und sei den Verdächtigen so auf die Spur gekommen.
In ihren Wohnungen seien Handys und Laptops sichergestellt worden. Hinweise auf geplante Aktionen in Deutschland gebe es nicht.

