Rheinberg (dpa/lnw) – Nach dem Messerangriff auf einen 28-Jährigen bei einem Schützenfest Anfang August in Rheinberg ist ein Verdächtiger in Untersuchungshaft gekommen. Gegen den 21-Jährigen werde wegen versuchten Totschlags und gefährlicher Körperverletzung ermittelt, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft mit. Der 28-Jährige war bei der Attacke schwer verletzt worden und musste ins Krankenhaus.
Erfolg durch Zeugen und ein Video
Zeugenaussagen und ein Video hätten die Ermittler auf die Spur des verdächtigen Mannes gebracht, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft. Der 21-Jährige sei am Montag an seiner Arbeitsstätte festgenommen worden. Am Dienstag habe ein Richter Untersuchungshaft angeordnet. Zuvor waren laut Mitteilung die Wohnungen des Verdächtigen und einer befreundeten Person durchsucht worden.
Der 28-Jährige war nach Zeugenaussagen bei dem Schützenfest mit drei anderen Personen in Streit geraten. Einer aus der Gruppe sei mit einem Messer auf den 28-Jährigen losgegangen. Der Angreifer und die zwei weiteren Beteiligten flüchteten nach der Attacke vom Schützenfestgelände, hieß es. Die Ermittlungen zu den Hintergründen und weiteren Beteiligten dauerten an.

