Die Bürgermeisterin von Monschau, Carmen Krämer, gibt noch keine Entwarnung - die Brandbekämpfung im Hohen Venn in Belgien dauert an.
Die Bürgermeisterin von Monschau, Carmen Krämer, gibt noch keine Entwarnung - die Brandbekämpfung im Hohen Venn in Belgien dauert an. Foto: Federico Gambarini/dpa

Monschau (dpa) – Die Brandlage im Hohen Venn in Belgien an der Grenze zu Deutschland ist nach Einschätzung der Monschauer Bürgermeisterin Carmen Krämer (parteilos) unverändert. Deshalb könnten die etwa 30 evakuierten Einwohner derzeit auch noch nicht in ihre Häuser zurückkehren, sagte Krämer bei einer Pressekonferenz. «Aktuell hat sich an der Lage, die wir seit gestern Abend haben, nichts geändert», sagte sie. «Der Regen hat zwar ein bisschen gutgetan, aber der hat natürlich nicht das Feuer gelöscht, dazu war’s dann doch heute Morgen zu wenig.» Man tue alles dafür, dass niemand in Gefahr gerate.


Der Waldbrand im Hohen Venn ist einer der größten in der belgischen Geschichte. Am Sonntagabend hatte er sich der deutschen Grenze so weit genähert, dass in Monschau-Kalterherberg etwa 30 Einwohner ihre Häuser verlassen mussten.