Bürgermeister Björn Kerkmann gemeinsam mit Kerstin Griese (MdB) im Rohbau am Rotdornweg. Foto: Büro Griese

Heiligenhaus. Die Bundestagsabgeordnete Kerstin Griese hat ihre Sommertour in Heiligenhaus begonnen. Hier entsteht am Rotdornweg gerade ein Haus mit sechs Wohnungen in Holzbauweise.


„Wohnungsbau hat etwas mit sozialer Gerechtigkeit, Klimaschutz und kommunaler Verantwortung zu tun“, mit diesen Worten eröffnete die Abgeordnete Kerstin Griese ihre diesjährige Sommertour.

Der Startpunkt war eine Baustelle am Rotdornweg in Heiligenhaus, wo sechs Wohnungen in Massivholzbauweise entstehen. Bürgermeister Björn Kerkmann erläuterte beim Rundgang durch die neuen Wohnungen, die noch in diesem Jahr bezogen werden sollen, dass fast zehn Tonnen Polarfichte verbaut worden seien.

„Holz ist ein nachwachsender natürlicher Rohstoff und sorgt für eine ganz besondere Atmosphäre in den Zimmern“, zeigte sich Griese bei der Besichtigung begeistert. Angesichts der Tatsache, dass auch in Heiligenhaus zunehmend bezahlbare Wohnungen fehlen, hält Kerstin Griese es für richtig, dass sich die Stadt selbst engagiert.

„Wir haben die Heiligenhauser Bau- und Immobiliengesellschaft 2024 gegründet“, so Kerkmann. Der Bürgermeister hebt hervor, dass es sich nicht um ein reines Wohnungsbauunternehmen handelt, sondern dass auch gewerbliche Immobilien entwickelt werden. „Da hat man eine höhere Rendite“, so Kerkmann.

Das Holzhaus in Heiligenhaus wird von Liebrecht Blockhaus aus Heiligenhaus in Zusammenarbeit mit dem finnischen Unternehmen Kontio errichtet.

Kerkmann kritisiert aber, dass für öffentlich geförderte Wohnungen höhere energetische Standards vorgeschrieben seien als für frei finanzierte. Drei der Wohnungen sind für Familien mit Wohnberechtigungsschein reserviert.

Kerstin Griese hebt hervor, dass die Stadt ihrer Verantwortung gerecht wird: „Hier entsteht bezahlbarer Wohnraum für Familien, die ihn dringend brauchen.