Velbert. Vier Zelte, fleißige Hände und edle Tropfen: Beim Langenberger Weindorf wurde trotz wechselhaften Wetters gemeinsam gefeiert, getanzt und angestoßen.
Noch bevor am Freitagabend im Langenberger Weindorf angestoßen werden konnte, war Muskelkraft gefragt. Bereits um 9 Uhr morgens trafen sich zahlreiche Helferinnen und Helfer des Bürgervereins, um den Festplatz fürs Wochenende herzurichten.
Der erste Einsatz galt dem Boden. Es wurde gefegt, sauber gemacht und so mancher Glassplitter beseitigt. Danach ging es an die großen Aufgaben: Vier Zelte mussten aufgebaut, Tische und Bänke aufgestellt werden. Mit viel Engagement verwandelten die Ehrenamtlichen den Platz Stück für Stück in einen gemütlichen Treffpunkt.
Für die passende Atmosphäre sorgten schließlich die kleinen Details: Auf den Tischen standen jeweils zwei Gläser mit Teelichtern, dazu wurde die Beleuchtung angebracht. Als am Ende alles an seinem Platz war, konnte das Fest beginnen.
Pünktlich um 17 Uhr am Freitag war es so weit: Das Weindorf in Langenberg wurde eröffnet. Die Weinhändler Stellwag aus Neviges und „Special Wines“ aus Heiligenhaus hatten ihre edlen Tropfen mitgebracht und freuten sich über Gäste, die zum Probieren und Genießen vorbeigekommen waren. Für eine „solide Basis“ gab es reichlich kulinarische Auswahl am Grillstand.
Am Samstag bekam das Weindorf prominenten Besuch: Bürgermeister Dirk Lukrafka schaute vorbei und mischte sich unter die Gäste. Am Abend wurde es dann musikalisch. Die Band „New Horizons“ mit James Richardson und Anthony New sorgte für den nächsten Höhepunkt des Wochenendes. Mit ihrer Musik kam Bewegung ins Weindorf – getanzt, gelacht und gefeiert wurde bis in den Abend hinein.
Das Wetter machte es den Veranstaltern nicht ganz leicht und zeigte sich teils von seiner seiner launischen Seite, was die Besucher aber gekonnt – und mit der passenden Ausrüstung – zu nehmen wussten. Die Tische waren stets gut besetzt, der Weinausschank lief reibungslos und die Musik lockte viele auf die Tanzfläche.
Weindorf in Langeberg ist nicht einfach nur ein Ort zum Anstoßen, hier wird auch immer deutlich, was möglich ist, wenn viele gemeinsam anpacken. Viele engagierte Ehrenamtliche haben kräftig mitgeholfen, den Platz herzurichten sowie Zelte, Tische und Beleuchtung aufzubauen.


