
Düsseldorf (dpa/lnw) – Das schlechte Abschneiden Nordrhein-Westfalens bei der jüngsten Bildungsstudie ist am Donnerstag (10.00 Uhr) Thema einer Aktuellen Stunde im Düsseldorfer Landtag. SPD und FDP wollen von der Landesregierung wissen, welche Konsequenzen sie daraus zieht.
Im «Bildungsmonitor» der arbeitgebernahen Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) war NRW im Handlungsfeld Schulqualität im Bundesländervergleich auf dem vorletzten Platz gelandet. Neuntklässlerinnen und Neuntklässler zeigten unterdurchschnittliche Kompetenzen in Mathematik und Naturwissenschaften. Bundesweiter Spitzenreiter ist erneut Sachsen.
Warum schafft NRW nicht den Sprung an die Bildungsspitze?
Jetzt müsse die schwarz-grüne Landesregierung darlegen, wie sie sicherstellen wolle, dass Gegenmaßnahmen schneller und wirksamer greifen, fordert die SPD-Opposition. Die Lage sei zu ernst, um weitere Zeit mit bloßer Problembeschreibung zu verlieren. Dass Basiskompetenzen gestärkt, Förderbedarfe früher erkannt und Schulen in herausfordernden Lagen besser unterstützt werden müssten, sei hinlänglich bekannt.
