
Velbert. Der Schweizer Spitzenalpinist, dem erst kürzlich eine Neutour in der Eiger-Nordwand gelang, besuchte Autor und Alpinjournalist Uli Auffermann in diesen Tagen in der herrlichen Landschaft der Elfringhauser Schweiz. „Es ist wunderschön hier in der Elfringhauser Schweiz“ findet Roger Schäli – und das soll etwas heißen, denn Schäli wohnt im schönen Engadin in der Schweiz.
Zum Auftakt des zweitägigen Besuchs ging es natürlich erstmal über den von Uli Auffermann initiierten Anderl-Heckmair-Weg, auf dem sich in den Jahren zuvor schon zahlreiche prominente Bergsteiger die Ehre gaben. Station war ebenso der heimische und traditionsreiche Klettergarten Isenberg bei Hattingen, in dem Auffermann schon als Kind und Jugendlicher intenstive und prägende Tage beim Klettern verlebte.
An der Gemüsescheune Elfringhausen konnte Roger Schäli sogleich die neue Freiluft-Fotoausstellung „Urlaub vor der Haustür“ von Uli Auffermann in Augenschein nehmen. Dazu bot sich dem Schweizer, der bei Pontresina im Engadin zu Hause ist, ein Rundgang durch die historische Ausstellung „Faszination Bergsteigen“.
Ein reger Austausch über das Bergsteigen im Allgemeinen, die Entwicklungen im Bergsport sowie den traditionellen Alpinismus, vor allem aber auch viel Zwischenmenschliches prägte die gemeinsame Zeit mit einem eindeutigen Ergebnis: Mit Roger Schäli hat der Anderl-Heckmair-Weg einen neuen Wegpaten gefunden.
Roger Schäli: „Es ist wunderschön hier in der Elfringhauser Schweiz und für mich eine besondere Ehre, Wegpate des Anderl-Heckmair-Weges zu werden.” Weiteres ist bereits in Planung, u. a. ein gemeinsamer Vortrag über die Eiger-Nordwand, und so freuen sich Auffermann und Schäli jetzt schon auf Kommendes im neuen Jahr.

