Ein SEK-Beamter schoss auf den mit einem Messer bewaffneten Mann. (Symbolbild)
Ein SEK-Beamter schoss auf den mit einem Messer bewaffneten Mann. (Symbolbild) Foto: Rolf Vennenbernd/dpa

Krefeld (dpa/lnw) – Bei einem Polizeieinsatz in Krefeld hat ein SEK-Beamter einen flüchtigen bewaffneten Mann durch eine Schussabgabe an den Beinen verletzt. Der 33-Jährige, der mit einem Messer bewaffnet gewesen sei, sei in ein Krankenhaus gebracht worden, teilten die Staatsanwaltschaft Krefeld und die Polizei Gelsenkirchen mit. Es besteht keine Lebensgefahr.


Zeugen hatten nach Polizeiangaben am Mittag den bewaffneten Mann gemeldet, der Passanten mindestens verbal bedroht haben soll. Der Mann habe auf Ansprache der Polizei nicht reagiert und sei Richtung Innenstadt geflüchtet. Darauf habe ein Polizeibeamter einen Warnschuss abgegeben. Auch auf den Einsatz von Pfefferspray habe der Mann nicht reagiert. Daraufhin sei er durch Beamte eines Spezialeinsatzkommandos (SEK) gestellt worden. Die Polizei Gelsenkirchen hat aus Neutralitätsgründen die Ermittlungen übernommen.