Auch der Galeria-Gesamtbetriebsrat hat viele Fragen an das Management, wie aus einem Flugblatt an die Beschäftigten hervorgeht.
Auch der Galeria-Gesamtbetriebsrat hat viele Fragen an das Management, wie aus einem Flugblatt an die Beschäftigten hervorgeht. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa

Düsseldorf (dpa) – Nach dem erneuten Insolvenzantrag der Warenhauskette Galeria hat deren Gesamtbetriebsrat vom Management Aufklärung über die Lage gefordert. Dies geht aus einem Flugblatt von Gesamtbetriebsrat und Wirtschaftsausschuss an die Beschäftigten hervor, das der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Man habe der Unternehmensleitung einen Fragenkatalog mit den wichtigsten Fragen übermittelt und werde auf Beantwortung dringen.


Man werde jetzt strukturiert und mit rechtlicher Begleitung die Herausforderungen der nächsten Tage und Wochen angehen. «Der Gesamtbetriebsrat sowie der Wirtschaftsausschuss werden mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln für den Fortbestand der Galeria, also für den Erhalt unserer Arbeitsplätze kämpfen», hieß es weiter. Die Verfasser versprachen den Beschäftigten, sie auf dem Laufenden zu halten.

Das Unternehmen hatte zuvor mitgeteilt, dass es beim Amtsgericht Düsseldorf die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens beantragt habe. Der Geschäftsbetrieb in den 83 Filialen soll vorerst weiterlaufen. Für Galeria ist es nach 2020, 2022 und 2024 der vierte Insolvenzantrag innerhalb von sechs Jahren.