Besucher sitzen am bundesweiten Tag der offenen Moschee im Gebetsraum der Kölner Zentralmoschee. (Archivbild)
Besucher sitzen am bundesweiten Tag der offenen Moschee im Gebetsraum der Kölner Zentralmoschee. (Archivbild) Foto: Henning Kaiser/dpa

Köln (dpa/lnw) – Viele Moscheen in Nordrhein-Westfalen öffnen an diesem Feiertag wieder ihre Pforten für Besucherinnen und Besucher. Vielerorts stehen Führungen, Ausstellungen und Gesprächsrunden auf dem Programm. In der Kölner Zentralmoschee wollen der Ditib-Bundesvorsitzende Ramazan Ilıkkan und Kölns Oberbürgermeister Torsten Burmester (SPD) nach Angaben der Veranstalter Grußworte sprechen.


Aktionen auch in Essen, Düsseldorf und Gütersloh

Weitere Angebote gibt es unter anderem in Essen. «Wo Menschen sich begegnen, einander zuhören und Verantwortung füreinander übernehmen, entstehen Vertrauen und Zusammenhalt», sagte im Vorfeld Sanel Hajdarovac, Vorsitzender der Kommission Islam und Moscheen in Essen.

In Düsseldorf nehmen den Angaben zufolge sieben Moscheen teil. Agata Skalska vom Kreis der Düsseldorfer Muslime sagte: «Wo Menschen direkt ins Gespräch kommen, weichen Vorurteile persönlicher Erfahrung.»

In Gütersloh öffnen nach Angaben der Stadt drei Moscheen ihre Türen. «Moscheen sind seit mehr als sechs Jahrzehnten ein fester Bestandteil des gesellschaftlichen Lebens in Deutschland», sagte der städtische Integrationsbeauftragte Frank Mertens im Vorfeld.

Bundesweite Aktion seit 1997

Bundesweit öffnen rund 1.300 Moscheen in Deutschland an diesem Tag ihre Pforten für Besucher. Auf Initiative des Zentralrats der Muslime war das Dialog-Angebot 1997 an den Start gegangen – als Zeichen der Zugehörigkeit und Verbundenheit bewusst am 3. Oktober, dem Tag der Deutschen Einheit.