Während der Einsatz läuft, besetzte die Freiwillige Feuerwehr die Rettungswache. (Symbolbild)
Während der Einsatz läuft, besetzte die Freiwillige Feuerwehr die Rettungswache. (Symbolbild) Foto: Soeren Stache/dpa

Wuppertal (dpa/lnw) – Ein technischer Defekt hat in einem Krankenhaus in der Wuppertaler Innenstadt einen Feuerwehreinsatz während einer laufenden Operation ausgelöst. Am Sonntagnachmittag war ein Bauteil der Stromversorgung eines Operationssaals durchgebrannt, wie die Feuerwehr mitteilte. Um bei einem möglichen Stromausfall schnell reagieren zu können, richteten die Einsatzkräfte vorsorglich eine Notstromversorgung ein.


Zudem kontrollierten sie den betroffenen Bereich mit Messgeräten. Mit Trennwänden und Lüftungsgeräten verhinderten sie, dass sich Rauch und Brandgeruch in weitere Klinikbereiche ausbreiteten. Die Schutzmaßnahmen blieben bestehen, bis die Operation erfolgreich beendet und das defekte Bauteil ausgebaut war. Patienten seien nicht gefährdet worden.

Nach dreieinhalb Stunden war der Einsatz beendet. Insgesamt waren bis zu 33 Feuerwehrkräfte vor Ort. Die Freiwillige Feuerwehr besetzte für die Dauer des Einsatzes die Feuerwache, um weitere Notfälle abzudecken.