Scarlett verschwand vor rund sechs Jahren. (Archivbild)
Scarlett verschwand vor rund sechs Jahren. (Archivbild) Foto: Bernd Weißbrod/dpa

Todtmoos/Bad Lippspringe (dpa) – Der vor einigen Wochen von einer privaten Suchgruppe an die Polizei übergebene Reißverschluss gehört nicht zur vermissten Scarlett Salice. Die Untersuchungen des Landeskriminalamts (LKA) ergaben keinen Zusammenhang mit der jungen Frau aus Ostwestfalen, die beim Wandern im Südschwarzwald verschwand, wie die Polizei mitteilte. Somit gibt es keine neue Spur in dem mittlerweile sechs Jahre alten Vermisstenfall.


Im August hatte eine privat organisierte Suchgruppe den Reißverschluss demnach unterhalb des Parkplatzes am Schluchtensteig in Todtmoos (Landkreis Waldshut) entdeckt. Im September wurde er der Polizei übergeben. Zusammen mit einem noch originalverpackten Vergleichsrucksack, den die Gruppe «Bitte findet Scarlett» zur Verfügung gestellt hatte, wurde er beim LKA untersucht – ohne Übereinstimmung zu dem Rucksack, mit dem Scarlett unterwegs war.

Die damals 26 Jahre alte Scarlett aus dem ostwestfälischen Bad Lippspringe war am 10. September 2020 zur letzten Etappe ihrer Wandertour auf dem Schluchtensteig aufgebrochen und verschwunden. Seitdem fehlt von ihr jede Spur. Private Gruppen suchen noch immer am Schluchtensteig nach Hinweisen zum Verbleib der jungen Frau.