
Düsseldorf (dpa/lnw) – Die stellvertretende nordrhein-westfälische Ministerpräsidentin Mona Neubaur (Grüne) wird am Donnerstag (19.00 Uhr) mit der Josef-Neuberger-Medaille der Jüdischen Gemeinde Düsseldorf ausgezeichnet. Damit würdigt die Gemeinde Neubaurs langjähriges Engagement für jüdisches Leben und ihren Einsatz gegen Antisemitismus. Die Grünen-Politikerin sei «nicht nur eine verlässliche Partnerin, sondern eine wahre Freundin der Jüdischen Gemeinde Düsseldorf», hatte der Vorstandsvorsitzende Oded Horowitz erklärt.
Die Laudatio in der Düsseldorfer Synagoge hält der Publizist Michel Friedman.
Preisträger von Merkel bis zu den Toten Hosen
Die renommierte Medaille ist nach dem ehemaligen NRW-Justizminister Josef Neuberger (1902-1977) benannt und wird für Engagement gegen Antisemitismus verliehen. Ausgezeichnet wurden bisher unter anderem die frühere Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), die Rockband Die Toten Hosen und der Präsident des Fußball-Bundesligisten Borussia Dortmund, Hans-Joachim Watzke.
