Mit einer Photovoltaikanlage können private Dachbesitzer einen Beitrag zur Energiewende leisten. Foto: Mathias Kehren
Mit einer Photovoltaikanlage können private Dachbesitzer einen Beitrag zur Energiewende leisten. Foto: Mathias Kehren

Heiligenhaus. Zum kreisweiten Solartag bietet die Bürgersolarberatung Heiligenhaus am 18. April zwischen 11 und 15 Uhr eine Sprechstunde an. Interessierte können sich im Hefelmannpark umfassend zum Thema Photovoltaik im Eigenheim informieren.


Die vom Bundeswirtschaftsministerium angekündigten Pläne zur Reform der Solarförderung sorgen bei der ehrenamtlichen Bürgersolarberatung (BSB) in Heiligenhaus für Unruhe. Konkret steht eine Änderung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) im Raum, nach der die Einspeisevergütung für neue kleine Photovoltaik-Anlagen (PV) drastisch gekürzt oder sogar gestrichen werden könnte.

„Diese Pläne senden das absolut falsche Signal an alle, die gerade über eine eigene Anlage nachdenken“, kritisiert Markus Smieja, Sprecher der BSB-Ortsgruppe Heiligenhaus. Er betont jedoch auch die wirtschaftliche Unabhängigkeit moderner Anlagen: „Tatsächlich rechnen sich PV-Systeme oft auch ohne Vergütung. Unser Credo lautete schon vor dem Vorstoß aus Berlin: So viel Strom wie möglich selbst verbrauchen, statt ihn für wenige Cent quasi zu verschenken.“

Wer eine Installation plant, sollte dennoch zügig handeln, um sich die aktuellen Konditionen zu sichern, solange die Gesetzesänderung noch nicht verabschiedet ist.

Weitere Informationen zur Arbeit der BSB finden Sie auf der Homepage der Stadt unter:
https://www.heiligenhaus.de/wirtschaft-bauen/buergersolarberatung