Das SOS-Handzeichen gegen Gewalt besteht aus drei Gesten. Grafik: KI

Heiligenhaus. Am Mittwoch, 23. September, um 18 Uhr lädt die Frauen Union zu einer weiteren Folge ihrer Veranstaltungsreihe „Willkommen im Club“ ein. Der Abend steht unter dem Thema: „Ich bin NICHT stumm!“ – SOS‑Handzeichen erkennen und handeln. Wie wir helfen können, wenn Schweigen nicht möglich ist. 


Die Veranstaltung findet im Club an der Hülsbeckerstraße in Heiligenhaus statt. Eine Anmeldung ist aus organisatorischen Gründen erwünscht, aber nicht zwingend notwendig. Interessierte können sich bei der Frauen Union per E‑Mail melden: fu@stiersweb.de.

Im Mittelpunkt steht für die Frauen Union das Signal: Wir sind NICHT stumm – wir können hinsehen, handeln und helfen. Die Veranstaltung knüpft an die diesjährige Aktion zum SOS‑Handzeichen im Rahmen von One Billion Rising an, einem stillen und diskreten Hilferuf, mit dem Menschen in akuter Gefahr auf ihre Notlage aufmerksam machen können.

Als Referentin ist Claudia Ebeling eingeladen. Sie ist ehemalige Kriminalhauptkommissarin und erste Sachbearbeiterin für Sexualdelikte beim Kriminalkommissariat in Mettmann, zuständig für den gesamten Kreis Mettmann. Aus ihrer langjährigen Praxis schildert sie reale Fälle, wie das SOS‑Handzeichen etwa bei häuslicher oder sexueller Gewalt eingesetzt wird, wenn lautes Rufen nicht möglich ist.

Ebeling macht deutlich, wie entscheidend Aufmerksamkeit, Zivilcourage und konkrete Handlungsmöglichkeiten sind. Sie informiert darüber, was jede und jeder tun kann, um Betroffenen zu helfen – und wie wichtig es ist, nicht wegzusehen.

Im Anschluss an den Vortrag lädt die Frauen Union zu einem Getränk ein und bietet Raum für Austausch und persönliche Gespräche.