Heiligenhaus. Strahlender Sonnenschein und Temperaturen nah an der 20-Grad-Marke machten das Frühlingsfest der Museumslandschaft Abtsküche zu einem vollen Erfolg. Zahlreiche Gäste nutzten das erste Wochenende im Frühling dieses Jahres für einen Ausflug zum Abtskücher Teich und den umliegenden Museen.
Das Wetter spielte perfekt mit, als die Museumslandschaft Abtsküche zu ihrem traditionellen “Frühlingserwachen” eingeladen hatte. Temperaturen knapp an der 20-Grad-Marke und strahlender Sonnenschein lockten die Menschen in Scharen ins Freie. Rund um die Abtsküche wurden Parkplätze schnell zur Mangelware. Dafür genossen viele Besucher das angenehme Wetter, sei es um zu den Museen zu spazieren oder bei einer Wanderung um den Abtskücher Teich.
„Das ist natürlich das Beste, was uns passieren kann“, sagte Karl-Heinz Schulze-Neuhoff, Vorsitzender der Museumslandschaft Abtsküche, mit Blick auf das „Kaiserwetter“. Bei solchen Bedingungen fänden die Menschen fast von allein den Weg zur Abtsküche und in das nahegelegene Waldgebiet „Paradies“, wo auch das Waldmuseum mit seinem Programm aufwartete. Für einen besonderen Transfer sorgte wieder das Team vom Feuerwehrmuseum, das Shuttletouren in historischen Feuerwehr-Oldtimern anbot.
Die meisten Gäste zog es sicherlich zum Museum Abtsküche und dem dortigen Frühlingsmarkt. Gut ein Dutzend Händler hatten ihre Stände aufgebaut und boten allerlei Selbstgemachtes, Praktisches, Dekoratives sowie Kulinarisches an. Eine Woche vor dem Osterfest gab es auch eine breite Auswahl an Dekoartikel mit Osterhasen und Eiern.
Andrea Holte reist jedes Jahr aus Xanten zum Frühlingsmarkt an, um selbstgemachten Schmuck aus Halbedelsteinen und dekorative Accessoires anzubieten. Den Stand betreibt sie seit Jahren gemeinsam mit ihrer Freundin Regina Witeczek. „Sie stammt aus Heiligenhaus, daher sind wir hier immer sehr gerne gemeinsam auf dem Markt“, erklärte Holten. Auf die Frage nach dem „Warum Heiligenhaus“ antwortete sie strahlend: „Die Menschen sind hier einfach nett und die Stimmung ist immer gut.“
Am Stand nebenan bot Monika Rauchmann ihre Waren feil. In ihrer „Kreativen Ideenwerkstatt“ entstehen unter anderem dekorativ verzierte Schilder, Aufsteller und Schmuckverpackungen aus Holz, die mit einem Laser individuell gestaltet werden. Der Laser kann feinste Details in das Holz brennen – so lässt sich etwa das Lieblingsporträt im Bierdeckelformat kunstvoll verewigen.
Viele Besucher flanierten zwischen den geöffneten Museen und genossen sichtlich einen der ersten schönen Frühlingstage des Jahres.




