
Heiligenhaus. Mit Gartenparzellen, Hochbeeten und Spielmöglichkeiten ist im Thormälenpark ein neues Gemeinschaftsprojekt gestartet, das Naturerleben und Nachbarschaft verbinden soll.
Akkurat gezogene Beete, mehrere Hochbeete, ein Wasserspender sowie eine abschließbare Box für Gartengeräte und Grünschnitt: Mitten im Thormälenpark ist das Projekt „Bürgergärten“ jetzt offiziell seiner Bestimmung übergeben worden. Sieben Parteien haben sich für die Pflege der kleinen Nutzgartenparzellen gefunden – darunter Familien sowie eine Gartengruppe mit Kindern der OGS Schulstraße, die die Fläche künftig für gemeinsame Aktivitäten und praktische Naturerfahrungen nutzen möchte.
„Es ist ein wirklich großartiges Areal entstanden“, freut sich Altbürgermeister Michael Beck, der als „Spatenherr“ die offizielle Eröffnung im Kreise der künftigen Gärtnerinnen und Gärtner sowie der Projektverantwortlichen übernommen hat. „Ein naturnahes Erlebnis mitten in der Stadt“ sollen die Bürgergärten künftig bieten, betonte Beck. Das Areal beschränke sich dabei nicht allein auf das gemeinsame Gärtnern, sondern eröffne die Chance, das eigene Umfeld aktiv mitzugestalten, in der Natur zur Ruhe zu kommen und ein gemeinsames Hobby zu pflegen.
Raum für Natur, Spiel und Gemeinschaft
Die umzäunte Fläche misst rund 240 Quadratmeter. Davon sind 140 Quadratmeter als Gartenfläche vorgesehen. Der verbleibende Bereich lädt zum Verweilen und Spielen ein. Dafür stehen auf der üppigen Wiesenfläche unter anderem eine Sitzgruppe und ein Wipptier bereit. Die Gestaltung mit ebenerdigen und erhöhten Beeten, erlaubt es Menschen jeden Alters oder auch mit Handycap hier aktiv zu werden.
Wer sich für das Projekt interessiert, selbst mitmachen oder auf die Warteliste rücken möchte, kann sich bei Isabel Bialon unter der Telefonnummer 02056 13-380 melden.

Projektförderung von Bund und Land
Die Bürgergärten sind eine Maßnahme des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes (ISEK) der Stadt Heiligenhaus. Das Projekt wird gefördert durch das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen, die Städtebauförderung von Bund, Ländern und Gemeinden sowie das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen.

