Die CDU möchte die Radwegeanbindung von Hetterscheidt zu den weiterführenden Schulen im Süden des Stadtgebiets verbessern. Foto: CDU

Heiligenhaus. Die CDU-Fraktion hat die Stadtverwaltung gebeten, die Radwege-Planung zu ergänzen. Konkret soll eine direkte Radwegeverbindung geschaffen werden, damit die Kinder ohne Umwege von Hetterscheidt zur Gesamtschule und zum Gymnasium kommen können.


Derzeit können Schülerinnen und Schüler aus Hetterscheidt mit dem Fahrrad über den Fuß- und Radweg bis zur Kreuzung Abtskücher Straße/Pinnerstraße fahren. Von dort aus führt der offizielle Weg entweder über den Panoramaradweg oder entlang der Hauptstraße weiter zu den weiterführenden Schulen.

Beide Varianten bedeuten jedoch einen Umweg. „In der Praxis führt dies dazu, dass viele Kinder und Jugendliche mit Fahrrädern oder E-Scootern den kürzeren Weg über den Südring wählen und dabei häufig den Gehweg entgegen der vorgesehenen Fahrtrichtung nutzen“, beschreibt CDU-Ratsfrau Maren Orlik das Problem. “Dadurch entstehen vermeidbare Gefahrensituationen und ein erhöhtes Unfallrisiko.”

Direktverbindung über Teerstegenstraße, Südringterrassen, Skatepark, Herzogstraße

Aus Sicht der CDU-Ratsfraktion bietet sich eine deutlich bessere Lösung an. Im Zuge des Ausbaus der Bergische Straße zur Fahrradstraße könne die Schulwegverbindung bereits ab der Kreuzung Abtskücher Straße/Pinnerstraße optimiert werden, schlägt CDU-Fraktionsvorsitzender Ralf Herre vor. „Eine direkte Führung könnte über die verkehrsberuhigte Tersteegenstraße, anschließend durch das Neubaugebiet Südringterrassen, vorbei an der Skateranlage und über die Herzogstraße zur Bergischen Straße erfolgen“, beschreibt Herre.

Voraussetzung hierfür ist jedoch eine Radwegeverbindung zwischen der Tersteegenstraße, der Frieda-Nadig-Straße und der Elisabeth-Selbert-Straße. Eine solche Verbindung ist nach aktuellem Planungsstand bislang nicht vorgesehen. Nach Auffassung der CDU-Ratsfraktion könnte diese jedoch problemlos entlang des geplanten Spielplatzes realisiert werden.

„Wenn wir möchten, dass Kinder und Jugendliche sicher und selbstständig mit dem Fahrrad zur Schule fahren, müssen wir ihnen auch direkte und attraktive Wege anbieten“, fordert Maren Orlik. Die derzeitige Situation führe dazu, dass junge Verkehrsteilnehmer auf unsichere Alternativrouten ausweichen, fürchtet die CDU-Ratsfrau.

Die CDU möchte das Thema im nächsten Mobilitätsausschuss weiter verfolgen.