Heiligenhaus. Am Dienstag, 3. November, öffnet die Tafel Heiligenhaus ihre neuen Räumlichkeiten in der Schulstraße 8 (Zugang über Mittelstraße).
Mit dem Umzug von der Rheinlandstraße in die ehemaligen Räume der AWO beginnt für die Tafel in Heiligenhaus ein neuer Abschnitt: „Wir freuen uns sehr, dass wir nun endlich starten können“, sagt Tanja Högström, Teamleitung der Tafel Niederberg. „Jeder Umzug bringt viele Aufgaben und auch manche unvorhergesehene Herausforderung mit sich. Umso schöner ist es, dass wir unseren Gästen jetzt sagen können: Am 3. November geht es am neuen Standort los.“
Die neuen Räumlichkeiten bieten für die Tafelgäste deutliche Verbesserungen. Ein wichtiges Anliegen war von Beginn an, die Ausgabe geschützter und würdevoller zu gestalten. Am bisherigen Standort mussten die Gäste gut sichtbar an einer stark frequentierten Straße auf ihre Ausgabe warten. Für viele war dies eine unangenehme Situation. Am neuen Standort bietet mehr Privatsphäre und die Warte- und Ausgabesituation kann angenehmer gestaltet werden.
„Niemand sollte sich dafür schämen müssen, Unterstützung anzunehmen“, betont Högström. „Für uns gehört zu einer guten Tafelausgabe deshalb nicht nur eine gefüllte Lebensmitteltasche. Ebenso wichtig ist es, unseren Gästen mit Respekt zu begegnen und einen Rahmen zu schaffen, in dem sie sich willkommen fühlen.“
Der Abschied von der Rheinlandstraße fällt der Teamleitung und den vielen ehrenamtlichen Helfern nicht leicht. Viele Jahre war der bisherige Standort ein verlässliches Zuhause. „So ein Umzug funktioniert nicht nebenbei. Viele Menschen haben mitgedacht, angepackt, organisiert und unterstützt. Dafür sind wir sehr dankbar. Ganz besonders möchten wir auch unseren Ehrenamtlichen danken, die neben der wöchentlichen Tafelausgabe zusätzlich viel Zeit und Kraft in den Umzug investiert haben.“
Nun richtet sich der Blick nach vorn: „Wir hoffen, dass unsere Gäste sich in den neuen Räumen schnell wohlfühlen“, so Högström. „Die Adresse ändert sich, aber unser Anliegen bleibt dasselbe: Lebensmittel retten und Menschen unterstützen.“


