Zwei lächelnde Frauen präsentieren ein Balkendiagramm.
Das Klimaschutzteam der Stadt Heiligenhaus, bestehend aus Carolin Hennig und Muriel Liebergall. Foto: Stadt Heiligenhaus

Heiligenhaus. Pünktlich zum Jahresende wurde die Energie- und Treibhausgasbilanz der Stadt Heiligenhaus fertiggestellt und ein erstes Resümee gezogen – die Zahlen sind gesunken.

Eine erste Startbilanz der Treibhausgasemissionen und des Energieverbrauchs in Heiligenhaus wurde bereits für das Jahr 2018 erstellt. Damals lag der Gesamtenergieverbrauch bei 488.244 Megawattstunden, was umgerechnet 167.067 Tonnen CO2-Äquivalente entspricht. Dabei zeigt sich, dass die privaten Haushalte den größten Energieverbrauch aufweisen, gefolgt von der Industrie.

Die gute Nachricht ist, dass die Zahlen für 2021, im Vergleich zu den Zahlen aus dem Jahr 2018 bereits gesunken sind. Der Gesamtenergieverbrauch liegt nun bei 465.192 Megawattstunden und die Treibhausgasemissionen bei 146.888 Tonnen CO2-Äquivalente.

Im Pro-Kopf-Vergleich wird der Rückgang noch deutlicher. So liegen die Treibhausgasemissionen pro-Kopf im Jahr 2018 bei rund 6,34 Tonnen CO2-Äquivalente und im Jahr 2021 bei 5,57 Tonnen CO2-Äquivalente. Dieser Wert liegt zudem deutlich unter dem Bundesdurchschnitt von 7,7 Tonnen CO2-Äquivalente. „Natürlich sind die Coronapandemie und die dadurch geänderten Verhaltensweisen, z.B. weniger Verkehr durch mehr Homeoffice, auch eine Ursache für den Rückgang. Dieser Effekt kann nicht explizit beziffert oder aus dem Gesamteffekt herausgerechnet werden. Jedoch deuten die Zahlen darauf hin, dass Heiligenhaus sich auf dem richtigen Weg befindet, den Klimaschutz umzusetzen und die gesetzten Ziele zu erreichen.“, erklärt das Klimaschutzteam der Stadt Heiligenhaus, bestehend aus Carolin Hennig und Muriel Liebergall.

Die Bilanz soll daher auch weiterhin als Kontrollinstrument für die Klimaschutzaktivitäten der Stadt dienen und mit Unterstützung des Kreises in regelmäßigen Abständen erstellt werden. Um die Fortschritte transparent zu machen, wird die Bilanz auch veröffentlicht. Der vollständige Bericht ist auf der Homepage der Stadt Heiligenhaus zu finden.