Die Künstlerinnen Ilona und Carolin Peter eint mit der "Klecksfabrik" ein gemeinschaftliches Projekt in Heiligenhaus - nun stellen sie zusammen im Museum Abtsküche aus. Fotos: privat

Heiligenhaus. Das Museum Abtsküche lädt ab dem 31. Januar zu einer besonderen Kunstausstellung ein: Unter dem Titel „PIGMENTA – Farbe als Verbindung“ präsentieren Ilona und Carolin Peter ihre Werke. Die Ausstellung zeigt zwei künstlerische Positionen, die über Generationen hinweg in einen lebendigen Dialog treten und die Farbe als emotionales und energetisches Element zelebrieren.


Zur feierlichen Vernissage am Sonntag, 8. Februar, ab 13 Uhr, sind alle Kunstinteressierten eingeladen, die Werke und die Künstlerinnen persönlich kennenzulernen.

Die Ausstellung macht sichtbar, wie unterschiedlich das Medium Farbe eingesetzt werden kann. Während Ilona Peter ihre Wurzeln in der Aquarellmalerei hat und nach dem Leitgedanken “Weniger ist mehr” arbeitet, setzt Carolin Peter auf intensive Acrylwelten mit spannungsreichen Strukturen und Kontrasten. Über ihre eigene künstlerische Arbeit hinaus verbindet beide ein gemeinsames Projekt: Im Juli vergangenen Jahres gründeten sie die Kreativschule “Klecksfabrik” in Heiligenhaus, um Menschen jeden Alters für den freien künstlerischen Ausdruck zu begeistern.

Die Ausstellung im Museum Abtsküche, Abtskücher Str. 37, ist vom 31. Januar bis zum 8. März 2026 zu sehen. Die Öffnungszeiten sind samstags von 14 bis 17 Uhr und sonntags von 11 bis 17 Uhr.

Über die Künstlerinnen – Ilona Peter und Carolin Peter:

Ilona Peter blickt auf eine langjährige künstlerische Praxis zurück, die stark von der Aquarellmalerei geprägt ist. Ihre Werke zeichnen sich durch Leichtigkeit, Transparenz und Offenheit aus. Inspiriert von Natur, Architektur und dem menschlichen Körper, schafft sie in ihren Bildern ein ausgewogenes Verhältnis von Fläche und Motiv.

Carolin Peter arbeitet vorwiegend mit Acrylfarben und konzentriert sich auf das Zusammenspiel von Farbe, Bewegung und haptischen Strukturen. Ihr Stil hat sich von erdigen Tönen hin zu einer erweiterten Palette mit leuchtenden Neonfarben entwickelt. Durch Schichtungen und Spachtelspuren lädt sie den Betrachter ein, die Oberflächen ihrer Bilder visuell zu “ertasten”.