
Heiligenhaus. Das erste Projekt des Hof- und Fassadenprogramms ist erfolgreich abgeschlossen. Die Stadt möchte weitere Eigentümerinnen und Eigentümer ermutigen, von dem Förderangebot Gebrauch zu machen für ein schöneres Heiligenhaus.
Das Hof- und Fassadenprogramm unterstützt private Eigentümer dabei, Fassaden und Höfe zu sanieren oder gestalterisch aufzuwerten. So sollen das Stadtbild verbessert, historische oder ortstypische Strukturen gestärkt und die Lebensqualität in den Quartieren erhöht werden.
Gefördert werden Maßnahmen, die vorab mit der Stadt abgestimmt und nach der anschließenden Bewilligung umgesetzt werden. Das Zentrenmanagement der Stadt ist Ansprechpartner, um sich die Fördermittel zu sichern. Es ist erreichbar unter zentrenmanagement@heiligenhaus.de oder 02056/999 59 55.
Erstes Projekt aus dem Förderprogramm fertiggestellt
Das Gebäude Am Rathaus 4 präsentiert sich nach der Sanierung nun in einem frischen Erscheinungsbild, das den ursprünglichen Charme der 1950er-Jahre wieder aufgreift und mit zeitgemäßen Gestaltungselementen verbindet.
Das komplette Projekt wurde in weniger als einem Jahr umgesetzt. Stadtplanerin Nina Bettziche schildert den Prozess wie folgt:
“Das Projekt wurde vom Zentrenmanagement der Stadt Heiligenhaus begleitet, welches von der CIMA Beratung und Management GmbH betreut wird und im Rahmen des ISEK Innenstadt – Zukunft Heiligenhaus für zahlreiche Projekte verantwortlich ist. Fachlich betreut das Team der Quartiersarchitekten postwelters + partner Archtitektur und Stadtplanung das Projekt – Christian Wlost führte hier die Eigentümer-Familie beratend durch alle Schritte des Programms.
Nach einem ersten Informationsgespräch mit allen Beteiligten im Rathaus fand am 20. Februar der gemeinsame Ortstermin zur Bestandsaufnahme statt. Auf Grundlage dieser Besichtigung entwickelte das Architekturbüro zwei Visualisierungsvorschläge, die die gestalterische Richtung der Sanierung vorgaben. Die Eigentümerfamilie zeigte sich besonders angetan von der Idee, den typischen Charakter des 50er-Jahre-Gebäudes wieder sichtbarer herauszuarbeiten.
Die Angebote wurden im Mai 2025 eingeholt. Parallel wurde der Förderantrag gemeinsam mit dem Zentrenmanagement und den Quartiersarchitekten ausgearbeitet und Ende Mai eingereicht, so dass die Arbeiten planmäßig – nach der Überprüfung und Zusage der Förderung über die Stadt Heiligenhaus – Mitte September starten konnten. Die Abstimmung der Farb- und Gestaltungsdetails verlief effizient und unkompliziert im direkten Kontakt – oftmals auch unkompliziert über digitale Kommunikationswege. Auch dadurch war es möglich, den gesamten Prozess in einer recht kurzen Zeitspanne abzuwickeln.
Rechtzeitig vor Beginn der kalten Jahreszeit wurden die Fassadenarbeiten abgeschlossen. Am 16. Oktober 2025 erfolgte die Gerüstabnahme – das Gebäude ist damit offiziell fertiggestellt.
Mit dem erfolgreichen Abschluss dieses ersten Projektes setzt das Hof- und Fassadenprogramm ein sichtbares Zeichen für die gestalterische Aufwertung des Stadtbildes. Die Stadt Heiligenhaus freut sich über das Ergebnis und hofft auf viele weitere Eigentümerinnen und Eigentümer, die das Förderangebot zukünftig ebenfalls in Anspruch nehmen wollen.”

