Timon Uhlig, Moritz Hennen und Leonie Osterlohaus freuen sich über den Sieg mit ihrem Projekt „Smart Home für Hühner - Das Futter läuft!" Foto: Westenergie
Timon Uhlig, Moritz Hennen und Leonie Osterlohaus freuen sich über den Sieg mit ihrem Projekt „Smart Home für Hühner - Das Futter läuft!" Foto: Westenergie

Heiligenhaus. Beim Wettbewerb „Schüler experimentieren“ hat eine Gruppe des Immanuel-Kant-Gymnasium in der Kategorie „Arbeitswelt“ den ersten Platz geholt. Ihr Smart Home für Hühner begeisterte die Jury.

Jugendliche für den Forschergeist belohnen ist der Gedanke hinter „Schüler experimentieren“. Der Wettbewerb fand dieses Jahr wieder virtuell statt. 41 Kinder und Jugendliche haben sich mit 24 Projekten über die Regionalwettbewerbe für den nordrhein-westfälischen Landeswettbewerb qualifiziert.

Auf das Sieger-Treppchen haben es Moritz Hennen, Leonie Osterloh und Timon Uhlig aus Heiligenhaus geschafft. Ihr Projekt „Smart Home für Hühner -Das Futter läuft!“ wurde mit dem ersten Platz im Fachbereich Arbeitswelt ausgezeichnet. In ihrem Projekthaben die Schüler und die Schülerin einen automatisierten Futterautomat für Hühner entwickelt, sodass ohne großen Aufwand Hühner gefüttert und ihr Trinkwasser nachgefüllt werden kann.

In sechs Fachgebieten gab es jeweils drei Plätze plus insgesamt 22 Sonderpreise zu vergeben. Über 21 Jury-Mitglieder aus Wirtschaft, Forschung und Bildung hatten keine leichte Aufgabe: Die Jungforscherinnen und Jungforscher haben außergewöhnliche Ideen und Projekte auf die Beine gestellt.

Essens Oberbürgermeister Thomas Kufen, Susanne Blasberg-Bense vom Ministerium für Schule und Bildung Nordrhein-Westfalen, Dr. Nico Kock Vorstand der Stiftung Jugend forscht und Oliver Henrichs, Personalvorstand und Arbeitsdirektor der Westenergie AG, richteten Video-Grußworte an die Zuschauerinnen und Zuschauer.

Wettbewerbsleiterin Dr. Corinna Kieren und Maria Janßen, Projektleiterin bei Westenergie, gaben die Preisträgerinnen und Preisträger im Livestream bekannt und gratulierten in einer Liveschalte.

Dr. Kock zeigte sich beeindruckt: „Die Schülerinnen und Schüler haben mit ihren Projekten kreativ und engagiert bewiesen, dass geniale Ideen nichts mit Erfahrung und Alter zu tun haben müssen. Ein großer Dank gilt auch den betreuenden Lehrkräften, Eltern und allen weiteren Akteuren, die die Kinder und Jugendliche bestärkt und gefördert haben.“

„Westenergie fördert den Landeswettbewerb nun zum 30. Mal. Und ich staune jedes Jahr wieder über den Pioniergeist der jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Die Schülerinnen und Schüler zeigen, wie spannend und vielseitig die naturwissenschaftlichen Fächer sein können“, sagte Oliver Henrichs bei der Siegerehrung.

Wettbewerb „Schüler experimentieren“

„Schüler experimentieren“ ist die Sparte für jüngere Schülerinnen und Schüler des Wettbewerbs „Jugendforscht“. Die jungen Forschenden treten in den Kategorien Mathematik/Informatik, Chemie, Technik, Arbeitswelt, Geo-und Raumwissenschaft, Biologie und Physik gegeneinander an.

Neben den Schülerinnen und Schülern aus Nordrhein-Westfalen nahmen in diesem Jahr auch Kinder und Jugendliche der deutschen Schulen auf der iberischen Halbinsel teil.

Herzstück der Initiative ist das Internet-Portal www.3malE.de, das sich gezielt an Schülerinnen und Schüleraller Altersklassen, Eltern, Lehrerinnen und Lehrer, Studierende und Dozierende wendet.